TikTok einigt sich auf Zahlung von 400 Millionen Dollar im US-Klageverfahren zum Schutz Minderjähriger
Inhalt des Vergleichs
Das US-Justizministerium teilte am 21. mit, dass im Verfahren gegen die Video-App TikTok eine Einigung erzielt worden sei, wonach das Unternehmen insgesamt 400 Millionen Dollar, rund 63,6 Milliarden Yen, zahlen werde. Es gehe um den Vorwurf, dass die nötigen Beschränkungen für die Kontoeröffnung durch Kinder unter 13 Jahren nicht eingeführt worden seien; die Vergleichssumme gehöre in diesem Bereich zu den bisher höchsten.
Hintergrund der Klage und Reaktion
Die Klage wurde 2024 unter der früheren Biden-Regierung eingereicht. Nach Angaben von Bloomberg hatte das Justizministerium geltend gemacht, dass es zugelassen habe, dass Millionen von Kindern unter 13 Jahren Konten anlegen konnten, ohne dass ihre Eltern davon wussten, und dass auch Anträge der Eltern auf Löschung erschwert worden seien.
Laut dem Justizministerium hat TikTok nach der Klage seine Führungsstruktur und den Umgang mit personenbezogenen Daten überprüft und die Altersprüfung sowie die elterliche Kontrolle verstärkt.
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