Höhere Ölpreise belasten: Handelsbilanz im Juli mit Defizit von 634,5 Mrd. Yen
Exporte auf Rekordhoch
Laut den am 20. vom Finanzministerium veröffentlichten vorläufigen Handelsdaten für Juli lag die Handelsbilanz, also Exporte minus Importe, mit 634,5 Mrd. Yen im Minus. Es war das dritte Defizit in Folge. Die Ausfuhren von Halbleiter- und Elektronikkomponenten blieben robust, doch höhere Importkosten für Rohöl und andere Güter belasteten.
Exporte steigen elf Monate in Folge
Die Exporte beliefen sich auf 11,5117 Bio. Yen und legten gegenüber dem Vorjahresmonat um 23,2 Prozent zu. Damit stiegen sie den elften Monat in Folge. Es war ein neuer Höchststand. Vor allem Autos für die USA und Halbleiter- und Elektronikkomponenten für China trieben das Gesamtbild nach oben.
Rohölimporte nehmen zu
Die Importe stiegen um 27,8 Prozent auf 12,1462 Bio. Yen. Damit nahmen sie den sechsten Monat in Folge zu und erreichten den zweiten Monat in Folge einen neuen Rekord. Die Rohölimporte wuchsen um 87,8 Prozent auf 1,4089 Bio. Yen. Zudem legten Halbleiter- und Elektronikkomponenten aus Asien sowie Nichteisenmetalle wie Silber aus Südkorea zu. Vor dem Hintergrund der Unruhe im Nahen Osten weitet sich die Beschaffung über alternative Routen aus, die nicht durch die Straße von Hormus führen, was die Importkosten erhöht. Der in Yen ausgewiesene Importpreis bei der Zollabfertigung stieg um 78,0 Prozent auf 116.382 Yen je Kiloliter, während das Importvolumen um 5,5 Prozent auf 12,1 Millionen Kiloliter zunahm.
Wenn Ihnen dieser Artikel geholfen hat, teilen Sie ihn gerne.