Samsung Electronics mit Rückführungsplan über 100 Billionen Won, SK mit 40 Billionen Won
Samsung Electronics plant Rückführungsmaßnahmen über 100 Billionen Won
Der südkoreanische Halbleiterkonzern Samsung Electronics will nach Plan einen Aktienrückführungsplan im Umfang von insgesamt 100 Billionen Won, rund 11 Billionen Yen, vorlegen. Nach einer Vorstandssitzung am 21. des Monats soll die Maßnahme offiziell bekanntgegeben werden. Ein Rückführungsplan über insgesamt 100 Billionen Won wäre für ein südkoreanisches Unternehmen der bisher größte.
Gewinne steigen dank KI-Nachfrage
Samsung ist weltweit führend bei Speicherchips. Vor dem Hintergrund steigender Investitionen in Rechenzentren für kuenstliche Intelligenz, KI, zieht die Nachfrage an, und die Erträge erreichen fortlaufend neue Rekorde.
Am Markt hatte der Druck zugenommen, die Kapitalrueckfuehrung an Aktionaere zu verstärken. Die Bonuszahlung pro Mitarbeiter im Jahr 2026 soll in Form eigener Aktien bis zu rund 60 Millionen Yen betragen, groessere Aktienrückkäufe oder Dividendenerhöhungen hat das Unternehmen bislang jedoch nicht umgesetzt.
Die Aktie war wegen Bedenken über KI-Investitionen gefallen; mit den massiven Rückführungen dürfte Samsung wohl auf Kursgewinne zielen.
SK folgt mit 40 Billionen Won
Der Wettbewerber SK Hynix kündigte am 19. ebenfalls an, eigene Aktien im Umfang von rund 40 Billionen Won zurückzukaufen. Kritisiert wurde, dass die Fähigkeit zur Generierung von Barmitteln und andere Stärken nicht ausreichend im Aktienkurs widergespiegelt werden. In der Halbleiterbranche weitet sich damit der Trend aus, aus KI-Nachfrage aufgebaute Mittel wieder an die Aktionäre zurückzugeben.
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