Irans Außenstaatssekretär kritisiert US-Äußerung zur Straße von Hormus
Irans Anspruch auf die Straße von Hormus
Irans Außenstaatssekretär Gharibabadi erklärte am 15. Tag, die Straße von Hormus werde 'weiterhin Irans bleiben', und wies damit die Aussage von US-Präsident Trump zurück, der gesagt hatte, er werde bald erklären, die Meerenge gehöre zum Hoheitsgebiet der USA.
In einem Beitrag auf X betonte er, man könne die Straße von Hormus nicht mit Flugzeugträgern, Anordnungen oder Reden an sich reißen. Er sagte, Sperrung und Öffnung erfolgten nur unter iranischem Kommando, und behauptete zudem, die Blockade werde fortgesetzt, solange die USA keine strategische Niederlage eingestehen.
Gespräche und Transitperspektiven
Nach Angaben iranischer Medien erklärte ein Sprecher des iranischen Außenministeriums am 15. Tag, Iran und Oman hätten sich auf eine neue Route in der Straße von Hormus geeinigt. Trotz der Behinderungen durch die USA seien die Gespräche zwischen beiden Ländern vorangekommen.
Trump hatte am 14. Tag bei einer Rede vor Anhängern im US-Bundesstaat New York gesagt, er beabsichtige, die Straße von Hormus bald zum Hoheitsgebiet der USA zu erklären. De facto sei dies bereits der Fall, sagte er, und fügte hinzu, die von der US-Armee gegen iranische Häfen ergriffenen Blockademaßnahmen seien nicht zu stoppen.
Das Memorandum vom Juni nähert sich der Frist
In dem am 17. Juni zwischen den USA und Iran geschlossenen Memorandum rückt die 60-tägige Verhandlungsfrist für eine endgültige Einigung näher. Das Memorandum sieht die Offenhaltung der Straße von Hormus vor, doch anhaltende Behinderungen der Schifffahrt und vereinzelte Gefechte haben es zunehmend ausgehöhlt.
Irans Außenminister Araghtschi sagte am 15. Tag gegenüber lokalen Medien, eine Wiederaufnahme der Gespräche mit den USA sei noch nicht beschlossen. Er erklärte zudem, die USA müssten die Bedingungen erfüllen, damit der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus wieder aufgenommen werden könne.
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