Zweite Runde der US-Investitionen: JBIC schließt Kreditvertrag mit zwei US-Banken
Die Japan Bank for International Cooperation (JBIC) teilte am 14. mit, dass sie im Zusammenhang mit den auf 550 Mrd. Dollar (rund 87 Bio. Yen) veranschlagten US-Investitionen, auf die sich Japan und die USA in ihren Zollgesprächen geeinigt hatten, einen zweiten Kreditvertrag abgeschlossen habe. Drei Unternehmen, darunter die US-Konzerne Citigroup und JPMorgan Chase, stellen insgesamt 4,6 Mrd. Dollar (rund 730 Mrd. Yen) für den Bau von zwei erdgasbefeuerten Kraftwerken bereit.
US-Banken erstmals beteiligt
Es ist das erste Mal, dass US-Banken an der Finanzierung der US-Investitionen beteiligt sind. Die drei Megabanken, die sich an der ersten Runde beteiligt hatten, hatten Bedenken wegen der langfristigen Beschaffung großer Dollarbeträge geäußert. Diesmal standen US-Banken mit reichlich Dollar-Liquidität im Mittelpunkt.
Projektumfang bei rund 12 Bio. Yen
Das geschätzte Gesamtvolumen der zweiten Runde beträgt rund 12 Bio. Yen und damit etwa das Doppelte der ersten Runde. Bei der ersten Finanzierung werden bis zu 2,3 Mrd. Dollar im nordöstlichen US-Bundesstaat Pennsylvania und bis zu 2,2 Mrd. Dollar im südlichen Bundesstaat Texas eingesetzt. Die Mittel werden an speziell für die einzelnen Projekte gegründete Zweckgesellschaften (SPV) vergeben.
SMR diesmal nicht dabei
Zu den Plänen der zweiten Runde gehörten auch Small Modular Reactors (SMR) für neue Kernkraftwerke, sie wurden diesmal jedoch aus dem Kreis der Finanzierungsobjekte herausgenommen. Der Grund war, dass sich Japan und die USA unter anderem beim Umfang der Entschädigung im Fall eines Unfalls noch nicht geeinigt hatten.
Aufschlüsselung von Vertragsvolumen und Garantien
Da im Kreditvertragsvolumen Versicherungsprämien und Gebühren enthalten sind, dürfte der Betrag, der den beiden SPV tatsächlich zufließt, bei rund 500 Mrd. Yen liegen. Die Aufteilung der Finanzierung wurde nicht offengelegt, doch JBIC, Citi und JPMorgan trugen jeweils ein Drittel bei. Für die Beiträge von Citi und JPMorgan stellte Nippon Export and Investment Insurance (NEXI) eine Garantie und begrenzte so das Verlustrisiko.
Die drei Unternehmen werden die Kredite jeweils aufstocken, sobald mit dem Fortschritt der Bauarbeiten neuer Finanzierungsbedarf entsteht. Damit übernehmen US-Banken die private Kreditvergabe, und die Sorge, dass sich die Beschaffung der für die Entwicklung benötigten Dollar-Finanzierung verzögern könnte, hat sich abgeschwächt.
Parallel zum Vertrag gaben die beiden US-Banken jeweils eine Erklärung ab. Citi sagte, das Vorhaben verkörpere das Engagement von Citi, zum Wirtschaftswachstum in Japan und den USA beizutragen. JPMorgan erklärte, es handele sich um eine Initiative, die die Förderung der gegenseitigen Interessen beider Länder und das Wirtschaftswachstum stütze.
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