Trading

Wir bieten über 350 Handelsprodukte an. Von Anfängern bis hin zu erfahrenen Händlern stellen wir Kontotypen zur Verfügung, die eine Vielzahl von Handelsstilen unterstützen. Handeln Sie mit Vertrauen unter branchenführenden Bedingungen.

Platform

RYOEX verwendet cTrader, eine Plattform der nächsten Generation, die für ihre Transparenz und Benutzerfreundlichkeit bekannt ist. Verfügbar auf PC, Smartphone und Webbrowsern, ohne dass eine Installation erforderlich ist, können Sie jederzeit und überall mit dem Handel beginnen.

Tools

Wir bieten Handelstools und Bildungsinhalte, die sowohl für Anfänger als auch für professionelle Händler nützlich sind. Wachsen Sie mit RYOEX und streben Sie nach einer besseren Handelserfahrung.

<

RYOEX unterstützt Händler weltweit und realisiert Handelsmöglichkeiten. Zögern Sie nicht, uns jederzeit bezüglich unserer Dienstleistungen oder Handelsanfragen zu kontaktieren.

JPXs Nasdaq-Übernahmeidee zeigt, wie hartnäckig die regulatorischen Hürden bleiben

JPXs geplatzter Plan zur Übernahme von Nasdaq zeigt Hürden für die Verbreitung von US-Aktien

Konzept eines gemeinsamen japanisch-amerikanischen Marktes

Unmittelbar nach der Fusion von Tokioter Börse und Osaka Securities Exchange im Jahr 2013 erwog die Japan Exchange Group (JPX) ernsthaft die Übernahme der US-Börse Nasdaq. Atsushi Saito, damals Group Chief Executive Officer (CEO), hatte den Plan auch Ryutaro Hatanaka mitgeteilt, der zu jener Zeit Leiter der Finanzaufsichtsbehörde war, doch das Vorhaben scheiterte vor einem formellen Angebot.

Das Ziel war, einen Mechanismus zu schaffen, mit dem japanische Anleger US-Technologiewerte leicht handeln können. Nasdaq und Tokioter Börse hatten ein neues gemeinsames Marktmodell mit den 100 wichtigsten Titeln im Blick, doch eine Prüfung durch ein US-Beratungsunternehmen kam zu dem Schluss, dass sich eine Börse nicht über nationale Grenzen hinweg ausdehnen lässt.

Das Zeitalter des Smartphone-Handels

Saito sagte damals, irgendwann werde die Zeit kommen, in der Anleger alle Titel der Welt auf dem Bildschirm ihres Smartphones handeln könnten. Diese Prognose bekam früher als erwartet Realitätssinn. Auch ohne rasche Übernahmen ausländischer Märkte durch Börsen entsteht zunehmend ein Umfeld, in dem sich über längere Handelszeiten Anleger aus aller Welt anziehen lassen.

Nasdaq und die New York Stock Exchange (NYSE) verlängern ihre Handelszeiten ab dem 6. Dezember auf 23 Stunden pro Tag. Ziel ist es, Anleger aus Asien, insbesondere aus Japan, für US-Aktien zu gewinnen, wo Tag und Nacht entgegengesetzt verlaufen. US-Aktien, vor allem aus dem Big-Tech-Sektor, sind auch ein Instrument amerikanischer Soft Power, das Privatanleger in Japan anzieht.

Grenzen längerer Handelszeiten

Im Inland gibt es die Ansicht, die Handelszeiten für Einzelaktien deutlich auszuweiten. Vor allem unter Online-Brokern wurde diese Debatte in der Vergangenheit wiederholt geführt. Die Korea Exchange hat einen Plan veröffentlicht, die Handelszeit von 9.00 Uhr bis 15.30 Uhr auf 12 Stunden auszuweiten, und auch an der Hong Kong Stock Exchange wird über den Wegfall der Mittagspause und die Einführung des Nachtgeschäfts diskutiert.

Allerdings hat eine Verlängerung der Handelszeiten bei Einzelaktien auch ihren Preis. Anders als bei Aktienindex-Futures oder börsengehandelten Fonds (ETF) sind Einzelaktien das börsennotierte Unternehmen selbst. Die 3700 gelisteten Firmen könnten mit Pflichtveröffentlichungen und Anlegerkommunikation stärker belastet werden, was die Arbeitszeiten verlängern dürfte. Ob mehr Handel die Kosten rechtfertigt, muss sorgfältig geprüft werden.

Hinzu kommt, dass eine bloße Ausweitung der Handelszeiten, ohne den Unternehmenswert oder die Investmentattraktivität zu steigern, nur zu dünner und breiter verteilten Umsätzen führen könnte. Eigentlich sollten die Tokioter Börse und die gelisteten Unternehmen das japanische Einheitssystems für Aktienpakete überprüfen, das den Handel nur in 100er-Einheiten zulässt. Wenn sich ein Umfeld ausbreitet, in dem wie bei US-Aktien bereits ab einer Aktie gekauft werden kann, könnte sich die Abkehr von japanischen Aktien vor allem unter jüngeren Anlegern verstärken.

Saito vertrat einst die These der Börse als Gemüsehändler. Danach sind nicht die gelisteten Unternehmen die Kunden einer Börse, sondern die Anleger, und die Börse müsse das Angebot und die Qualität der Produkte an ihrem Verkaufsstand verbessern. Die Tokioter Börse mit ihrem Einheitssystem ähnelt damit eher einem Großhändler, der Gemüse in 100er-Einheiten verkauft, als einem Gemüsehändler, der einzelne Stücke anbietet. Wenn nun Nasdaq hinzukommt, wo sich ausländisches Gemüse bereits ab einem Stück kaufen lässt, liegt auf der Hand, was geändert werden muss.

Wenn Ihnen dieser Artikel geholfen hat, teilen Sie ihn gerne.