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US-Aktien erholen sich dank schwächerem PPI und fallender Ölpreise, der Dow steigt erstmals seit vier Handelstagen

US-Aktien erholen sich, geringerer PPI und schwächeres Öl dämpfen Zinserhöhungsfantasie

Dow legt erstmals seit vier Handelstagen zu

Am 13. Handelstag an den US-Aktienmärkten startete der Dow Jones Industrial Average erstmals seit vier Handelstagen mit Gewinnen. Um 9.35 Uhr Ortszeit lag der Index bei 53.930,67 Punkten, ein Plus von 160,40 Dollar gegenüber dem Vortag. Der US-Erzeugerpreisindex (PPI) für Juli blieb hinter den Markterwartungen zurück, was die Spekulationen auf weitere Zinserhöhungen in den USA dämpfte. Auch fallende Ölpreise stützten die Anlegerstimmung.

Inflationsindikatoren verlangsamen sich

Der PPI lag zum Vormonat unverändert und blieb damit unter der von Dow Jones ermittelten Markterwartung eines Anstiegs um 0,2%. Gegenüber dem Vorjahresmonat betrug der Zuwachs lediglich 4,7% und verlangsamte sich damit deutlich gegenüber 5,5% im Juni. Auch der am 12. veröffentlichten US-Verbraucherpreisindex (CPI) für Juli hatte auf eine allmähliche Abschwächung der Inflation hingedeutet.

Niedrigere Renditen stützen Aktien

Vor dem Hintergrund der Erwartung, dass die US-Notenbank Federal Reserve (FRB) ihre Zinserhöhungen nicht überstürzt vorantreibt, stieg die Wahrscheinlichkeit, dass der Leitzins im September unverändert bleibt, im FedWatch-Tool, das die Geldpolitik anhand der Bewegungen kurzfristiger Zinsfutures prognostiziert, von rund 60% am Vortag auf über 60%. Am US-Rohölterminmarkt notierte der Frontmonat für WTI (West Texas Intermediate) für September mehr als 2% unter dem Vortagesschluss. Zwar gab es bei den Verhandlungen über die Öffnung der Straße von Hormus keine nennenswerten Fortschritte, doch setzte sich die Ansicht durch, dass anhaltend hohe Ölpreise die Nachfrage dämpfen könnten. Der schwächere PPI und die fallenden Ölpreise ließen die langfristigen US-Renditen sinken und verringerten die relative Bewertungsschwäche von Aktien.

Einzeltitel entwickeln sich uneinheitlich

Im Dow legten Microsoft, Walt Disney und Goldman Sachs zu. Auch Travelers und Salesforce notierten fester. Cisco Systems geriet dagegen deutlich unter Druck. In den am 12. veröffentlichten Ergebnissen für das Geschäftsjahr 2026 für Mai bis Juli lagen Umsatz und andere Kennzahlen über den Markterwartungen, doch der Rückgang der Bruttomarge belastete die Aktie. Auch 3M und Chevron gaben nach. Der technologielastige Nasdaq Composite startete ebenfalls fester, wobei Advanced Micro Devices (AMD), Intel und Micron Technology im Plus lagen. Cerebras Systems, der Anbieter von KI-Halbleitern, der am Abend des 12. seine Quartalszahlen vorlegte, verzeichnete deutliche Verluste. Der S&P 500, der von vielen institutionellen Anlegern als Benchmark genutzt wird, begann den Handel ebenfalls mit Aufschlägen und überschritt zeitweise sein Rekordhoch von 7.757 Punkten vom 7. des Monats.

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