Sony Group und TSMC einigen sich auf Serienfertigung von Bildsensoren der nächsten Generation in Kumamoto
Joint Venture gegründet
Sony Group und Taiwan Semiconductor Manufacturing Co. (TSMC) teilten am 11. mit, dass sie sich offiziell darauf geeinigt haben, gemeinsam Bildsensoren der nächsten Generation in Serie zu fertigen. Gegründet wird ein Joint Venture, an dem Sony rund 60 Prozent und TSMC rund 40 Prozent halten, die Serienproduktion soll ab 2029 in einem Halbleiterwerk in der Präfektur Kumamoto beginnen.
Investitionen in der Größenordnung von 1 Billion Yen
Beide Unternehmen hatten im Mai eine Grundsatzvereinbarung über die gemeinsame Entwicklung und Produktion von Sensoren der nächsten Generation geschlossen. Der Investitionsbeitrag von Sony Group beläuft sich auf 465 Milliarden Yen, der von TSMC auf 282 Milliarden Yen. Einschließlich der mit dem Wirtschaftsministerium erörterten staatlichen Subventionen dürfte sich das Gesamtinvestitionsvolumen auf rund 1 Billion Yen belaufen.
Für das iPhone vorgesehen
Das Joint Venture dürfte vor allem hochleistungsfähige Kamerasensoren für das iPhone von Apple in den USA liefern. Ziel ist es, die Leistung durch die Kombination von Sonys Stapeltechnologie für Sensorelemente und TSMCs Stärke in der Massenproduktion modernster Halbleiter zu verbessern. Langfristig ist auch eine Anwendung im Bereich der 'Physischen KI' vorgesehen, in dem künstliche Intelligenz die Steuerung von Robotern und Fahrzeugen übernimmt.
Wettbewerbssituation und Kommentar des Gouverneurs
Sony Group hält bei CMOS-Bildsensoren mehr als die Hälfte des Weltmarktanteils. Während chinesische Anbieter wie OmniVision und Samsungs Electronics aus Südkorea mit milliardenschweren Investitionen aufholen, will das Unternehmen durch die Aufteilung der Investitionen mit TSMC die Effizienz der Ausgaben steigern.
Der Gouverneur der Präfektur Kumamoto, Kei Kimura, sagte am 11. zu der Ankündigung beider Unternehmen: 'Das ist äußerst erfreulich. In einer Zeit, in der die Präfektur Kumamoto durch das Erdbeben vor zwei Wochen verletzt ist, ist eine positive wirtschaftliche Nachricht für die Zukunft sehr willkommen.'
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