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WTI steigt wegen stockender Gespräche über die Straße von Hormus zeitweise auf über 81 Dollar

WTI steigt zeitweise um 4% auf über 81 Dollar wegen stockender Gespräche über die Straße von Hormus

WTI steigt auf über 81 Dollar

Der US-Ölmaßstab WTI (West Texas Intermediate) für den Frontmonat September kletterte am 10. zeitweise um 4% gegenüber dem Schlusskurs vom Freitag auf 81,62 Dollar je Barrel. Ein Anstieg über 80 Dollar wurde erstmals seit sechs Tagen verzeichnet, wobei die Sorge über ausbleibende Fortschritte in den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran zur Öffnung der Straße von Hormus die Notierungen stützte.

US-Iran-Gespräche kommen nicht voran

Seit dem 4. hatte sich WTI in Erwartung einer Öffnung der Meerenge in der 70-Dollar-Spanne bewegt, kehrte nun aber wieder in den Bereich über 80 Dollar zurück. Der Iran legte den USA am 8. sechs Forderungen als Bedingungen für die Öffnung der Straße von Hormus vor, darunter die Aufhebung von Sanktionen und Entschädigungen für Schäden durch Angriffe. Außenminister Araghtschi sagte am 9., Teheran werde 'die Gespräche nicht wieder aufnehmen', solange die USA die Forderungen nicht akzeptierten.

Anstieg bleibt bislang begrenzt

Auf US-Seite fehlt es an Ansatzpunkten für einen Durchbruch. Das US-Nachrichtenportal Axios berichtete am 9., US-Präsident Donald Trump habe unter anderem gesagt, er beobachte, wie dem Iran bei massiver Inflation die Mittel ausgingen. Laut dem Bericht habe er militärische Drohungen vermieden.

Am Ölmarkt hatte US-Finanzminister Bessent am 4. in US-Medien erklärt, es könne bald eine Einigung mit dem Iran über die Öffnung der Meerenge geben; in der vergangenen Woche waren die Preise auf den niedrigsten Stand seit Mitte Juli gefallen. Phil Flynn von Price Futures Group sagte in einem Bericht vom 10., der Anstieg der Ölpreise dürfte begrenzt bleiben, und verwies darauf, der Markt halte an einer vorsichtigen Zuversicht hinsichtlich eines Endes des Krieges fest.

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