SpaceX-Aktie bricht nach erstem Quartalsbericht ein, Markt skeptisch wegen fortgesetzter Investitionen
Verkaufsdruck nach erstem Quartalsbericht
Die SpaceX-Aktie schloss am 5. mit einem Minus von 14% bei 108,27 Dollar. Nachdem das Unternehmen am Abend des 4. erstmals seit dem Börsengang seinen Quartalsbericht vorgelegt hatte, rutschte die Aktie im Handel zwischenzeitlich um bis zu 15% ab. Ausschlaggebend waren der sprunghafte Anstieg der Sachinvestitionen im April-Juni-Quartal, vor allem im Zusammenhang mit KI, sowie der Plan, die Investitionen auf hohem Niveau fortzusetzen.
Mehr Umsatz, aber hohe Investitionslast
Der Umsatz im April-Juni-Quartal 2026 stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 92% auf 7,814 Milliarden Dollar, rund 1,2 Billionen Yen. Unter dem Strich stand ein Verlust von 541 Millionen Dollar, nach einem Fehlbetrag von 1 Milliarde Dollar im Vorjahreszeitraum. Die Sachinvestitionen beliefen sich jedoch auf 18,3 Milliarden Dollar und lagen damit bei rund dem 2,3-Fachen des Umsatzes. Finanzvorstand Brett Jonsen erklärte, das Niveau der Sachinvestitionen in den kommenden zwei Quartalen werde voraussichtlich etwa dem des laufenden Quartals entsprechen.
Auch nach dem Börsengang droht Druck auf Angebot und Nachfrage
SpaceX hatte am 12. Juni den größten Börsengang aller Zeiten durchgeführt. Seit Ende Juni zeigt die Aktie einen Abwärtstrend und liegt 20% unter dem Ausgabepreis von 135 Dollar. Die Lock-up-Frist für Altaktionäre soll bereits am 6. erstmals auslaufen, wodurch die Sorge vor weiterem Druck durch die schrittweise Aufhebung zunimmt. Am Markt wird zudem darauf verwiesen, dass erneut aufkommende Bedenken über die enormen Investitionen von KI-nahen Unternehmen den gesamten Technologiesektor belasten könnten.
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