Trump fordert angesichts hoher Benzinpreise Gewinnbeteiligung von Ölkonzernen
US-Präsident Donald Trump kritisierte am 3. die US-Unternehmen Chevron und Exxon Mobil. Er sagte vor Journalisten im Weißen Haus, die Unternehmen würden wegen der Angebotsknappheit 'zu hohe Gewinne machen'. Einen Teil der Gewinne sollten sie an die Gesellschaft zurückgeben und die Einzelhandelspreise für Benzin senken, forderte er.
Forderung nach Senkung der Benzinpreise erneut bekräftigt
Am selben Tag schrieb Trump auch in sozialen Medien, die Benzinpreise für Verbraucher müssten 'sofort gesenkt werden'. Der durchschnittliche Benzinpreis in den USA ist erneut auf mehr als 4 Dollar pro Gallone gestiegen. Vor den Zwischenwahlen im November wächst Trumps Unzufriedenheit mit der florierenden Ölbranche.
Widerstand gegen hohe Gewinne von Chevron
In einem weiteren Beitrag erwähnte Trump, dass Mike Wirth, Vorstandsvorsitzender von Chevron, in einer Fernsehsendung die Gründe für die gute Geschäftsentwicklung des Unternehmens erläutert habe. Trump behauptete zudem, die Ölbranche wäre ohne das 'geniale Geschick' und die 'Weitsicht' der Trump-Regierung geschrumpft.
Chevron teilte am 31. Juli mit, dass der Nettogewinn im Zeitraum April bis Juni 2026 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um das 4,8-Fache auf 12,072 Milliarden Dollar (rund 1,9 Billionen Yen) gestiegen sei. Neben dem Anstieg der Rohölpreise infolge der Störungen an der Straße von Hormus im Nahen Osten nach dem militärischen Konflikt mit Iran trug auch die im vergangenen Jahr durchgeführte Großübernahme zum Gewinnanstieg bei.
Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters teilte Chevron am 3. seinen Mitarbeitern per interner E-Mail mit, dass das Unternehmen Sonderboni zahlen werde. Die Höhe soll der Hälfte des monatlichen Grundgehalts entsprechen.
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