Mit der Bekanntgabe der japanisch-amerikanischen Intervention steigt der Yen zeitweise in den Bereich um 155 je Dollar
Auf den Bereich um 155 je Dollar gestiegen
Am 3. Oktober stieg der Yen am Devisenmarkt in Tokio zeitweise auf den Bereich um 155 Yen je Dollar. Das ist das stärkste Niveau des Yen gegenüber dem Dollar seit Anfang Mai. Am vorangegangenen Freitag hatte der Handel bei rund 157 Yen je Dollar geendet. Nachdem bekannt geworden war, dass die Regierungen Japans und der USA am 31. Juli gemeinsam am Devisenmarkt interveniert hatten, bleibt die Vorsicht vor weiteren Eingriffen bestehen.
Japan und die USA signalisieren weitere Interventionen
Auch gegenüber dem Euro legte der Yen zu und erreichte zeitweise den Bereich um 179,5 Yen. Das ist nach Angaben der Marktteilnehmer der stärkste Stand des Yen gegenüber dem Euro seit November 2025.
Gegen 7 Uhr morgens sagte US-Präsident Donald Trump mit Blick auf die Yen-Käufe im Rahmen der Intervention: 'Wir unterstützen Japan immer'. Danach blieb der Handel nervös, doch ab etwa 9.30 Uhr verstärkten sich die Yen-Käufe, und der Kurs stieg deutlich.
Finanzministerin Satsuki Katayama teilte am 3. mit, dass Japan am 31. Juli Ortszeit der US-Ostküste in Abstimmung mit dem US-Finanzministerium Yen-Käufe zur Intervention vorgenommen habe. Sie erklärte, man habe übermäßige Schwankungen und ungeordnete Bewegungen des Yen eingedämmt, und sagte: 'Wir werden auch nicht zögern, weitere koordinierte Interventionen durchzuführen'.
Auch US-Finanzminister Bessent schrieb auf X, ehemals Twitter: 'Ich werde nicht zögern, mich an weiteren koordinierten Interventionen zu beteiligen'. Beobachtern zufolge dürfte dies darauf abzielen, den Verkauf von Yen einzudämmen, indem weitere Eingriffe angedeutet werden.
Nach Marktschätzungen wurden am 30. Juli Interventionen im Umfang von 6 bis 7 Billionen Yen durchgeführt und dauerten auch am 31. Juli an. Nachdem Japan und die USA beide Erklärungen veröffentlicht hatten, hat sich die Sorge an den Märkten vor weiteren Interventionen und Gegenmaßnahmen weiter verstärkt.
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