BYD steigert Absatz im Juli um 22 Prozent, Auslandsverkauf treibt Gesamtzahl
Auslandsabsatz verdoppelt
Der chinesische Autokonzern BYD teilte am 1. mit, dass der Absatz von Neuwagen im Juli im Jahresvergleich um 22 Prozent auf 419.211 Fahrzeuge gestiegen sei. Es war der dritte Monat in Folge mit einem Plus gegenüber dem Vorjahresmonat und der höchste Wert seit Januar. Der starke Anstieg der Auslandsverkäufe stützte die Gesamtzahl.
Inlandsgeschäft weiter schwach
In China wurden die Kaufsubventionen für Elektrofahrzeuge (EV) und andere Fahrzeuge mit neuer Energie im Januar überarbeitet, was auch BYD belastete. Bis April lag der Absatz acht Monate in Folge unter dem Vorjahreswert, doch zuletzt zeigen sich deutliche Erholungstendenzen. Der Auslandsabsatz von Pkw, einschließlich Pick-ups, belief sich im Juli auf 179.841 Fahrzeuge und damit auf mehr als das Doppelte.
Auslandspräsenz wird ausgebaut
Neben der Expansion in Europa und Südostasien brachte das Unternehmen im Juli in Mexiko ein neues Plug-in-Hybridfahrzeug (PHV) auf den Markt. Auch in Japan zielt BYD auf höhere Verkäufe und lancierte am 28. Juli sein erstes Kei-EV 'Rakko'. Die japanische Tochtergesellschaft von BYD teilte am 31. mit, dass sie in den drei Tagen nach dem Verkaufsstart rund 100 Bestellungen erhalten habe. Obwohl die Verkäufe in China unter dem Vorjahresmonat lagen, arbeitet das Unternehmen an einer raschen Erholung des Absatzes, nachdem es Mitte Juni das große SUV-EV 'Tang' und Anfang Juli das neue Modell 'Sealion 08' eingeführt hatte, das sowohl als EV als auch als PHV angeboten wird. Der kumulierte Neuwagenabsatz von Januar bis Juli sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11 Prozent auf 2.227.722 Fahrzeuge.
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