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US-Finanzministerium meldet mögliche Yen-Kaufintervention und warnt vor spekulativen Verkäufen

US-Finanzministerium signalisiert mögliche Yen-Kaufintervention an den Markt

Es wurde bekannt, dass das US-Finanzministerium dem Markt am 31. die Möglichkeit zusätzlicher Interventionen zum Kauf von Yen und Verkauf von Dollar signalisiert hat. Nach der Intervention von Regierung und Notenbank am 30. wurde deutlich, dass auch die US-Behörden spekulative Yen-Verkäufe beobachten.

Möglichkeit der Intervention mehreren Banken übermittelt

Ein Vertreter der US-Behörden erklärte am 31. gegenüber der Nikkei, das US-Finanzministerium habe über die Federal Reserve Bank of New York mehreren Banken die Möglichkeit einer Yen-Kaufintervention an diesem Tag mitgeteilt und sie aufgefordert, sich darauf einzustellen.

Der Devisenmarkt, der am Abend des 30. bei rund 163 Yen je Dollar gelegen hatte, sprang nach der Yen-Kaufintervention von Regierung und Notenbank bis zum Abend auf das Niveau von 157 Yen. Finanzminister Bessent beobachtet eine übermäßige Yen-Schwäche seit Langem mit Sorge, und die jüngste Intervention der japanischen Seite wurde von den US-Währungsbehörden faktisch unterstützt.

Auf US-Seite gibt es die Sorge, dass ein 'Verkauf Japans' bei Währungen und Anleihen zu Verkäufen von US-Staatsanleihen durch institutionelle Investoren führen könnte. Seit Beginn des Jahres 2026 unterstützen US-Behörden zwar japanische Yen-Kaufinterventionen, zugleich äußern sie jedoch auch Bedenken über die Verzögerung von Zinserhöhungen der Bank of Japan und über die Verschlechterung der Staatsfinanzen.

Auch in der Yen-Schwächephase im Januar führte das US-Finanzministerium unter der Leitung von Bessent am Markt einen 'Rate Check' durch, also eine Vorstufe einer Devisenmarktintervention. Damals sei auch eine koordinierte Intervention zwischen Japan und den USA als Option erwogen worden.

Auch bei Euro-Yen bestätigt

Mehreren Marktteilnehmern zufolge führte die Federal Reserve Bank of New York neben Dollar-Yen-Transaktionen auch Rate Checks bei Euro-Yen-Transaktionen durch.

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