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Umfang der Yen-Kaufintervention vom 30. lässt sich aus BoJ-Guthaben ableiten

Yen-Kaufintervention vom 30. auf 6 bis 7 Billionen Yen geschätzt

Die von Regierung und Bank of Japan am 30. durchgeführte Devisenintervention zum Kauf von Yen dürfte Schätzungen zufolge ein Volumen von 6 bis 7 Billionen Yen gehabt haben. Dies wurde aus der am 31. von der BoJ veröffentlichten Prognose für den Stand der Giroguthaben zum 3. August abgeleitet.

Schätzung des Interventionsbetrags

Bei einer Yen-Kaufintervention kauft die BoJ am Markt Yen, wodurch Gelder an den Staatshaushalt fließen und die Giroguthaben der privaten Finanzinstitute bei der BoJ sinken. Da die Devisenabwicklung zwei Geschäftstage später erfolgt, schlägt sich die Intervention vom 30. im Bestand vom 3. August nieder.

Kurzfristige Geldmarktfirmen, die den Interbankenhandel vermitteln, hatten den Rückgang der Giroguthaben durch sogenannte Faktoren im Bereich der Staatsfinanzen und Ähnlichem für den Fall ohne Intervention auf 950 Milliarden bis 1,73 Billionen Yen veranschlagt. Aus der Differenz zur BoJ-Prognose von 8,2 Billionen Yen ergibt sich demnach ein Interventionsbetrag von ungefähr 6 bis 7 Billionen Yen.

Wachsende Vorsicht am Markt

Der tatsächliche Interventionsbetrag wird vom Finanzministerium am 28. August als Ergebnis für den Zeitraum vom 30. bis zum 26. August veröffentlicht. Nach Recherchen unter Marktteilnehmern zeigte sich zudem, dass Regierung und BoJ am 30. zu einer Yen-Kaufintervention übergingen und dass die US-Währungsbehörden außerdem einen sogenannten Rate Check durchführten, der der Intervention vorausgeht.

Der Yen-Kurs lag am Abend des 30. noch bei rund 163 Yen je Dollar, sprang danach im nächtlichen Handel jedoch auf 157 Yen je Dollar. Nach Angaben des Finanzministeriums erreichte der gesamte Interventionsbetrag vom 28. April bis zum 27. Mai in einer Phase der Yen-Schwäche mit 11,7349 Billionen Yen einen historischen Höchststand. Der nun geschätzte Betrag weicht davon weiterhin deutlich ab, und an den Märkten hat die Vorsicht vor weiteren Interventionen erneut zugenommen.

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