Premierministerin Takaichi ruft nach Erdbeben der Stärke 7 in Kumamoto zu Evakuierung und Rettung auf
Premierministerin ruft zur Evakuierung auf
Premierministerin Sanae Takaichi rief am 28. nach dem Erdbeben der Stärke 7 in der Präfektur Kumamoto dazu auf, sich zu schützen, indem man 'auf jeden Fall an einen sicheren Ort evakuiert'. Gegen 17.50 Uhr sagte sie im Amtssitz des Premierministers vor Journalisten, man werde sich mit aller Kraft auf Notfallmaßnahmen bei Katastrophen konzentrieren, wobei lebensrettende und Rettungseinsätze oberste Priorität hätten.
Regierung richtet Krisenstab ein
Sie teilte mit, dass ein Ermittlungsteam des Kabinettsbüros in das Katastrophengebiet entsandt worden sei. Menschliche und materielle Schäden würden noch geprüft, doch es gebe bereits Verletzte sowie Schäden durch Stromausfälle und Brände, beschädigte Straßen und Brücken und eingestürzte Gebäude, sagte sie. Da eine Tsunami-Warnung ausgegeben worden sei, mahnte sie, sich nicht der Küste zu nähern.
Keine Berichte über Probleme in Atomkraftwerken
Die Regierung richtete im Krisenmanagementzentrum des Amtssitzes des Premierministers einen Krisenstab ein. Die Premierministerin wies an, die Schadenslage frühzeitig zu erfassen, Notfallmaßnahmen bei Katastrophen einschließlich der Rettung und des Einsatzes der gesamten Regierung umzusetzen und Informationen über Evakuierungen und Schäden gründlich weiterzugeben. Takaichi traf im Amtssitz mit Katastrophenschutzminister Jiro Akama und anderen zusammen und dürfte einen Bericht über die Schadenslage erhalten haben. Kabinettschef Minoru Kihara sagte auf einer Eil-Pressekonferenz, er habe keine Berichte erhalten, wonach es bei Nuklearanlagen, darunter dem Kernkraftwerk Sendai von Kyushu Electric Power in Satsumasendai in der Präfektur Kagoshima, Unregelmäßigkeiten gegeben habe. Kihara sagte, man werde die Schadenslage weiter erfassen und eng mit den Kommunen zusammenarbeiten.
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