Halbleiter-Schwäche belastet, Nikkei zeitweise mehr als 3000 Punkte im Minus und unter 62.000
Tokio-Aktien rutschen wegen Halbleiter-Schwäche ab, zeitweise mehr als 3000 Punkte im Minus und unter 62.000
Halbleiter-Schwäche schlägt durch
Am 28. an der Tokioter Börse gab der Nikkei-225-Index nach. Das Minus weitete sich zeitweise auf mehr als 3000 Punkte aus, zudem fiel der Index zwischenzeitlich unter die Marke von 62.000 Punkten. Nach den starken Abgaben bei Halbleiterwerten an der US-Börse am Vortag überwogen auch in Tokio die Verkäufe.
Auch KI-Werte unter Druck
Neben Halbleiterwerten wie Advantest und Tokyo Electron gerieten auch Aktien aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) wie SoftBank Group und Fujikura deutlich unter Druck. Kioxia Holdings wurde bis an die untere Grenze der zulässigen Preisspanne verkauft und fiel auf das Stop-Loss-Niveau. An der südkoreanischen Börse fiel der Korea Composite Stock Price Index (KOSPI) am 28. zeitweise um 10 %, was die Risikovermeidung unter Anlegern verstärkte.
Bedenken nehmen zu
Hiroyuki Ueno, Chefstratege bei Sumitomo Mitsui Trust Asset Management, sagte: 'In der aktuellen Lage mit schwacher Marktstimmung reagieren Aktien auf selbst leichte negative Nachrichten mit besonders starken Kursverlusten. Vorerst dürfte die volatile Lage anhalten.' Die US-Zeitung Wall Street Journal (WSJ) berichtete am 26., dass Nvidia erwäge, für OpenAIs geplantes großes Rechenzentrumsvorhaben (DC) in den USA eine Kreditgarantie von rund 250 Milliarden Dollar bereitzustellen. Aus Sorge vor zirkulären Investitionen und einer Verschlechterung der Finanzlage weiteten sich die Verkäufe auf die betreffenden Aktien aus.
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