DeepSeek könnte auf Finanzierungsrunde verzichten – nach Bericht über frühere Aussagen
Möglicher Verzicht auf Finanzierung
Das chinesische KI-Startup DeepSeek könnte auf die geplante Finanzierungsrunde verzichten. Dies berichtete die US-Nachrichtenagentur Bloomberg am 25. unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.
Das Unternehmen hatte auf Basis einer Unternehmensbewertung von 71 Milliarden Dollar (rund 11,6 Billionen Yen) eine Aufnahme von mindestens 10 Milliarden Yuan (rund 2,4 Milliarden Yen) angestrebt. Einigen potenziellen Investoren sei jedoch mündlich mitgeteilt worden, dass der Abschluss des Geschäfts entgegen der ursprünglichen Planung nicht innerhalb weniger Tage erfolgen werde.
Bericht über Aussagen bei der vorigen Finanzierungsrunde
DeepSeek hatte im Juni 7 Milliarden Dollar von Tencent Holdings und anderen eingesammelt. Dabei wurden Äußerungen des Gründers und Vorstandschefs Liang Wenfeng bei einer Investorenpräsentation in chinesischen Medien aufgegriffen, was Liangs Unmut verstärkt haben könnte.
Dem Bericht zufolge soll Liang darauf hingewiesen haben, dass die Leistung chinesischer KI hinter derjenigen der USA zurückbleibe und dass die Entwicklung von Halbleitern des US-Chipherstellers Nvidia abhänge. Der entsprechende Bericht ist derzeit nicht mehr abrufbar.
DeepSeek hatte im Januar 2025 angekündigt, ein KI-Modell entwickelt zu haben, das mit US-KI bei deutlich niedrigeren Kosten konkurrieren könne, was einen Rückgang der US-Technologiewerte auslöste. Im Februar desselben Jahres nahm Liang auch an einem von Staatspräsident Xi Jinping einberufenen Gespräch mit privaten Unternehmern teil. Das Unternehmen und Liang äußern sich normalerweise kaum gegenüber Medien, weshalb die diesbezüglichen Äußerungen große Aufmerksamkeit erregten.
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