Neue Version von 'Opus 5' vorgestellt, Leistung nähert sich Feible an
Effizienz verbessert bei unveränderten Preisen
Das US-Start-up Anthropic teilte am 24. mit, dass es eine neue Version seines nach eigener Darstellung zweitstärksten KI-Modells für Verbraucher namens 'Opus' anbietet. In einigen Bereichen erreiche das Modell eine Leistung nahe der des Spitzenmodells 'Feible', während sich die Nutzungskosten leichter niedrig halten ließen.
Seit diesem Tag ist 'Opus 5' auch über Apps verfügbar. Opus rangiert bei dem Unternehmen hinter der fortgeschrittenen KI 'Mythos' und Feible; die Einführung der neuen Version erfolgte nach zwei Monaten. Der Preis blieb unverändert, zugleich wurde die Betriebseffizienz verbessert. Bei Nutzung zum gleichen Preis erziele man 'deutlich verbesserte Ergebnisse gegenüber dem Vorgängermodell', erklärte das Unternehmen.
Leistungszuwachs bei praktischen Anwendungen
Der Preis pro Token (Datenverarbeitungsmenge) bleibt zwar unverändert, doch weil für gleichwertige Aufgaben weniger Token verbraucht werden können, lassen sich die effektiven Nutzungskosten leichter senken. Der Preis pro Nutzungseinheit liegt bei der Hälfte von Feible.
Das neue Modell wurde mit Blick auf die Praxistauglichkeit entwickelt und verbessert die Leistung bei Büroarbeiten, Programmierung und der Bedienung von PCs. In einigen Bewertungen, darunter bei Kennzahlen zur Qualität von erstellten Dokumenten, übertraf es Feible.
Verschärfter Wettbewerb und Sicherheit
Anthropic hat jüngst den Kreis der Nutzer, die Feible per Abonnement nutzen können, auf kostenpflichtige Tarife ab monatlich 100 Dollar (rund 16.000 Yen) begrenzt. Der monatliche Tarif für 20 Dollar erlaubt weiterhin nur den Zugriff bis einschließlich Opus.
Das Unternehmen gilt bei der KI-Entwicklung als Vorreiter, während neue Akteure wie das chinesische Start-up Moonshot AI Technologien mit hoher Leistung und niedrigen Kosten auf den Markt bringen und der Wettbewerb sich weiter verschärft. Anthropic erklärte, der Zeitpunkt der Vorstellung des neuen Modells habe nichts mit dem Aufstieg von Moonshot AI zu tun.
Opus 5 sei beim Aufspüren von Softwarefehlern Mythos ähnlich, während seine Fähigkeit, Schwachstellen für Cyberangriffe auszunutzen, 'deutlich geringer als die von Mythos' sei. Das Modell könne zwar zur Erkennung von Systemschwachstellen zu Verteidigungszwecken genutzt werden, nehme jedoch keine Anweisungen für Angriffe entgegen.
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