Trump deutet großangelegten Angriff auf Iran an
Großangelegten Angriff angedeutet
US-Präsident Donald Trump erklärte am 23. gegenüber dem Iran, er erwäge einen 'großangelegten Angriff', 'einen in einem noch nie dagewesenen Ausmaß'. Gegenüber der US-Nachrichtenseite Axios sagte er: 'Ich bin kurz vor einer Entscheidung. Wir sind bestens vorbereitet.' Er drängte die iranische Seite damit zu Zugeständnissen.
Keine Fortschritte bei Verhandlungen sichtbar
Trump deutete an, der Umfang könnte größer ausfallen als bei dem Angriff auf den Iran am 28. Februar. Die iranische Seite wolle 'verhandeln', doch derzeit sei kein Weg zu einer Einigung erkennbar, sagte er und fügte hinzu: 'Sie haben noch nicht genug Schmerzen erlitten.' Zu Israel sagte er, es werde 'innerhalb von zwei Minuten helfen, wenn man darum bitte'. Zugleich sagte er, für einen neuen Einsatz brauche er 'keine Hilfe von irgendjemandem'.
Spannungen im Nahen Osten nehmen zu
Trump nannte keine Frist für seine Entscheidung. Laut Axios haben US-Behörden derzeit keine neuen Befehle an das US-Militär erteilt. Die 'Wall Street Journal' berichtete, das US-Militär habe angesichts einer Ausweitung der Operationen begonnen, seine Truppen und Waffen im Nahen Osten aufzustocken, und baue auch Spezialeinsatzkräfte aus. Zudem seien mehr als 150 Beschäftigte im Gesundheitswesen in einem Krankenhaus in Deutschland eingetroffen, das als Behandlungszentrum für bei Kämpfen im Nahen Osten verletzte Soldaten dient.
Trump hatte bereits am 22. gewarnt, dass jedes Mal, wenn der Iran Schiffe in der Straße von Hormus angreife, eine Brücke oder ein Kraftwerk zerstört werde. Das US-Militär greift den Iran bis zum 22. seit zwölf Tagen in Folge an, und Teheran hat keine Bereitschaft zu Zugeständnissen gezeigt. Die Sorge vor einer umfassenden Konfrontation wächst.
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