Vermittlerstaaten legen USA und Iran zehntägigen Waffenstillstandsvorschlag vor, Schlagabtausch geht weiter
Im Bemühen um ein Ende der Kämpfe zwischen den USA und dem Iran haben Vermittlerstaaten beiden Seiten einen zehntägigen Angriffsstopp vorgeschlagen. Das teilte Reuters am 20. unter Berufung auf einen ranghohen iranischen Regierungsvertreter mit. Die USA und der Iran unterzeichneten am 17. Juni eine Absichtserklärung zum Ende der Kämpfe, doch der gegenseitige Beschuss dauert an.
US-Angriffe und Verstärkung
Das US-Militär erklärte am 19. Juli, den Iran seit neun Tagen in Folge angegriffen zu haben. Die New York Times berichtete am selben Tag, das US-Militär verlege zusätzlich Kampfjets vom Typ F-16, den modernsten Tarnkappenjet F-35 und Tankflugzeuge in den Nahen Osten. Dies gilt als Zeichen für Vorbereitungen auf eine Ausweitung der Operationen.
Iran weitet Zielkreis aus
Der Iran zeigt Anzeichen, seinen Zielkreis auszuweiten. Bisher beschränkten sich die Angriffe auf US-Militäreinrichtungen in arabischen Golfstaaten, doch nun weitet Teheran seinen Fokus auch auf zivile Infrastruktur in den Golfstaaten sowie auf weiter vom Iran entfernte Ziele wie Jordanien aus.
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