Apple passt iPhone-Preise für Japan an und erhöht die 17er-Serie
Preisänderung in Japan
Der US-Konzern Apple hat am 17. US-Zeit die Preise für sein Smartphone iPhone in Japan angehoben. Der niedrigste Preis des Standardmodells liegt nun bei 142800 Yen, gut 10 Prozent mehr als bisher. Dies dürfte die gestiegenen Speicherpreise und die anhaltende Yen-Schwäche widerspiegeln.
Preisanstieg bei der 17er-Serie
Auf der Direktvertriebsseite von Apple wurden die Preise für mehrere Produkte um rund 10 Prozent erhöht. Bei der 2025 eingeführten 17er-Serie stieg der Preis des Standardmodells auf 142800 Yen, also um 13000 Yen; das Spitzenmodell 17 Pro Max kostet nun 214800 Yen, 20000 Yen mehr. Auch das günstigere Modell 17e liegt nun bei mehr als 100000 Yen.
Teure Speicher und schwacher Yen
Eine Preiserhöhung für dasselbe Modell in Japan gibt es damit erstmals seit Juli 2022, also seit rund vier Jahren. In den USA als wichtigstem Markt wurden die Preise nicht erhöht. Am Devisenmarkt notierte der Yen bei etwa 162 je Dollar und damit mehr als 10 Yen schwächer als vor einem Jahr.
Vor dem Hintergrund des sprunghaften Anstiegs der Speicherpreise hatte Apple Ende Juni die Verkaufspreise für Japan für Mac und iPad um 20 bis 30 Prozent angehoben. Konzernchef Tim Cook hatte in einem im Juni veröffentlichten Interview mit dem Wall Street Journal mit Blick auf die hohen Speicherpreise erklärt, Preiserhöhungen für Produkte seien unvermeidbar.
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