Zwei US-Soldaten sterben bei Gefechten mit dem Iran, US-Militär bereitet Ausweitung der Vergeltungsmaßnahmen vor
Zwei US-Soldaten in Jordanien getötet
Das US-Zentralkommando teilte am 18. mit, dass bei Gefechten mit dem Iran zwei US-Soldaten getötet worden seien und eine Person vermisst werde. Am 17. habe es in Jordanien Tote gegeben, als ballistische Raketen und Drohnenangriffe aus dem Iran abgefangen wurden. Vier Menschen seien verletzt worden.
Die US-Toten sind die ersten seit März, als die Kämpfe besonders heftig waren. Der gegenseitige Schlagabtausch hat sich verschärft, und das US-Militär könnte zu weiteren Vergeltungsmaßnahmen übergehen.
US-Militär bereitet Ausweitung der Operationen vor
Die US-Nachrichtenwebsite Axios berichtete, das US-Militär bereite sich auf eine Ausweitung der Militäroperationen gegen den Iran vor. US-Präsident Donald Trump könnte innerhalb weniger Tage eine Ausweitung der Angriffsziele über Militäranlagen rund um die Straße von Hormus hinaus anordnen.
Auch Luftangriffe auf Infrastruktur wie Kraftwerke und auf nukleare Anlagen, in denen hochangereichertes Uran tief unter der Erde gelagert wird, stehen im Raum. Ebenfalls als Option gilt ein Angriff auf den Berg Pickaxe, den die US-Seite als im Bau befindliche iranische Atomanlage bezeichnet.
Iran kündigt Aussetzung der Umsetzung an
Irans oberster Führer, der Geistliche Mojtaba, sagte am 18., Iran solle den USA 'eine unvergessliche Lektion' erteilen, falls die Angriffe andauerten. Mehrere iranische Medien berichteten dies am selben Tag als Erklärung.
Zu dem Memorandum ueber ein Ende der Kämpfe zwischen den USA und Iran erklärte Irans Außenstaatssekretär Gharibabadi am 18.: 'Wir haben alle Zusagen ausgesetzt und setzen sie de facto nicht mehr um.' Mohsen Rezaei, ein Berater von Mojtaba, sagte ebenfalls am 17., sollten die US-Angriffe noch einige Tage andauern, gehe man 'in die umfassende Offensive'.
Wenn Ihnen dieser Artikel geholfen hat, teilen Sie ihn gerne.