Nikkei fällt in Tokio zurück und rutscht zeitweise unter 67.000 Punkte wegen schwacher Halbleiterwerte
Am Vormittag des 16. eröffnete der Nikkei-225-Index an der Tokioter Börse schwächer und fiel zeitweise um mehr als 1.700 Yen gegenüber dem Vortag. Er rutschte unter 67.000 Punkte. Nach den Kursverlusten bei Halbleiterwerten an der US-Börse am Vortag gerieten auch in Tokio Aktien aus den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI) und Halbleiter zunächst unter Verkaufsdruck. Dass der südkoreanische Leitindex KOSPI am 16. mit deutlichen Verlusten startete, verstärkte den Verkaufsdruck auf Halbleiterwerte zusätzlich.
Schwache US-Halbleiteraktien strahlen aus
An der US-Börse am Vortag verlor der Philadelphia Semiconductor Index (SOX), der aus wichtigen Halbleiterwerten besteht, 2,07 %. Besonders stark unter Druck geriet der Speicherchiphersteller Micron Technology. Vor dem Börsengang (IPO) des chinesischen Halbleiterspeicher-Großkonzerns an der Börse von Shanghai wuchsen die Sorgen, dass der Einsatz der aufgenommenen Mittel zum Ausbau der Produktionskapazitäten den Wettbewerb weiter verschärfen werde. Auch in Tokio überwogen bei Halbleiterwerten wie Tokyo Electron und Advantest die Verkäufe.
Binnenorientierte Aktien stützen den Markt
Auf der anderen Seite wurde bei binnenorientierten Werten wie Einzelhandel und Dienstleistungen gekauft, was den Markt stützte. Auch der Tokyo Stock Price Index (TOPIX) gab nach. Auf Einzeltitelebene verloren SoftBank Group (SBG), Kioxia und Ibiden. Dagegen legten Ryohin Keikaku und BayCurrent zu.
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