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Okafuji sieht Straße von Hormus vorerst unbrauchbar und macht Yen-Schwäche zum Thema

Okafuji sagt, Straße von Hormus vorerst schwer nutzbar - auch Yen-Schwäche bleibt Thema

Straße von Hormus vorerst kaum nutzbar

Masahiro Okafuji, Vorsitzender des japanischen Außenhandelsverbands und Vorsitzender von Itochu, sagte auf der regulären Pressekonferenz am 15., dass die Straße von Hormus angesichts der anhaltenden Unruhen im Nahen Osten vorerst nicht genutzt werden könne. Er betonte, dass die Lieferketten aus mittel- bis langfristiger Perspektive überarbeitet werden müssten.

Lieferketten mit alternativer Beschaffung neu aufstellen

Rund um die Straße von Hormus hat sich der Konflikt verschärft, nachdem die USA und Iran jeweils eine erneute Blockade erklärt hatten. Okafuji sagte, solange der Krieg zwischen Iran und den USA nicht ende, gebe es keine grundlegende Lösung; selbst wenn es eine Lösung gebe, könne die Situation erneut aufflammen.

Zur Rolle der Handelshäuser in der aktuellen Nahost-Krise sagte er, dass es nicht viele Rohöllieferungen gebe, die über die Straße von Hormus importiert würden, und erklärte zugleich, man arbeite bei der Beschaffung aus alternativen Bezugsquellen zusammen. Bei Chemikalien und anderen Produkten werde teils nicht in Japan produziert, sondern in Südostasien gefertigt. Deshalb müsse die Lieferkette für die gesamte Vereinigung Südostasiatischer Nationen (ASEAN) betrachtet werden.

Auch Yen-Schwäche und Mercosur im Blick

Er äußerte sich auch zum anhaltenden Trend eines schwachen Yen und starken Dollar. Für Wachstum müsse man die Auslandsinvestitionen aktiv vorantreiben; das größte Problem sei jedoch die Yen-Schwäche. Ohne Lösung dieses Problems sei es schwer, die Investitionsziele der Regierung konkret umzusetzen, sagte er.

Zur Einigung der japanischen Regierung im Juni, Verhandlungen über ein Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (EPA) mit dem Gemeinsamen Markt Südamerikas (Mercosur) aufzunehmen, sagte er, aus der Perspektive einer langfristigen Sicherung von Energiequellen und Nahrungsmitteln sei ein Vorstoß zwar mit verschiedenen Hürden verbunden, aber nicht zu ignorieren. Zugleich bat er die Regierung um Unterstützung, die es Unternehmen erleichtere, aktiv zu werden.

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