Tokio-Aktien setzen den Rückgang fort, Nikkei im unteren Bereich der 66.000er-Marke
Tokio-Aktien starten mit weiterem Rückgang
Am Handelsbeginn des Vormittags am 14. an der Tokioter Börse startete der Nikkei-Durchschnitt mit weiteren Verlusten und bewegte sich im unteren Bereich der 66.000er-Marke, rund 600 Yen unter dem Vortag. Nach der Schwäche bei Halbleiteraktien in Asien kam es am 13. an der US-Börse zu Gewinnmitnahmen bei Titeln aus dem Halbleitersektor wie Micron Technology, Advanced Micro Devices (AMD) und Nvidia. Der Philadelphia Semiconductor Index (SOX), der aus wichtigen Halbleiterwerten besteht, fiel um mehr als 4 Prozent, und auch in Tokio standen SoftBank Group (SBG) und Kioxia zunächst unter Verkaufsdruck.
Höhere Ölpreise belasten
Der sprunghafte Anstieg der Rohöl-Futures belastet ebenfalls die Anlegerstimmung. Nachdem Iran eine erneute Blockade der Straße von Hormus angekündigt hatte, erklärte US-Präsident Donald Trump, die Seeblockade gegen Iran wieder aufzunehmen, und kündigte an, von Schiffen, die die Straße von Hormus passieren, eine Gebühr in Höhe von 20 Prozent des Transportwerts als Gegenleistung für die Sicherheit zu erheben. Die Sorgen über die Sicherheit der Schifffahrt in der Meerenge und über die Ölversorgung nahmen zu, und die New Yorker Rohöl-Futures beschleunigten im außerhalb der Handelszeiten laufenden Geschäft am 14. japanischer Zeit ihren Anstieg auf das Niveau von 79 Dollar je Barrel. Auch bei konjunktursensiblen Werten wie Banken und Bauunternehmen kamen Verkäufe auf.
Rückkäufe bei Futures
Der Nikkei-Durchschnitt weitete seine Verluste zeitweise auf fast 1000 Yen aus, schrumpfte sie danach jedoch rasch wieder. Nach dem starken Rückgang vom Vortag kamen Käufe in Aktienindex-Futures herein, die vermutlich von ausländischen kurzfristigen Marktteilnehmern mit Blick auf eine baldige Gegenbewegung stammten, wodurch sich auch der Verkaufsdruck am Kassamarkt abschwächte. Der Tokyo Stock Price Index (TOPIX) bewegt sich um den Schlussstand des Vortags herum.
Auf Einzeltitelebene gehören Fujikura, Fast Retailing und Ibiden zu den Verlierern. Dagegen legen Recruit, KDDI, Ryohin Keikaku und Honda zu.
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