Apple verklagt OpenAI wegen mutmaßlicher Geheimnisverwertung - auch zwei Ex-Mitarbeiter
Überblick zur Klage
Apple hat am 10. den US-Konzern OpenAI verklagt. Das Unternehmen wirft OpenAI vor, im Zuge des Ausbaus von KI-Endgeräten unrechtmäßig vertrauliche Informationen zu Apples Entwicklungsdaten und Fertigungstechnik erlangt zu haben.
Vorwurf des Abgreifens von Geschäftsgeheimnissen
Apple reichte die Klage am selben Tag bei einem Bundesgericht im US-Bundesstaat Kalifornien gegen OpenAI und zwei ehemalige Mitarbeiter ein, die von Apple zu OpenAI gewechselt waren. In der Klageschrift heißt es, im Verlauf der Einstellung dieser beiden seien Geschäftsgeheimnisse zu Entwicklungsdaten, Fertigungstechnik und Lieferanten von in Entwicklung befindlichen Produkten erlangt worden. Es habe auch Fälle gegeben, in denen die Ex-Mitarbeiter unbefugt auf interne Apple-Systeme zugegriffen oder Bewerber dazu aufgefordert hätten, Daten und Prototypen mitzubringen.
Beziehung zwischen beiden Unternehmen
OpenAI entwickelt gemeinsam mit dem früheren Apple-Designer Jony Ive ein KI-Endgerät. Apple hatte sich 2024 mit OpenAI verbündet, um KI-Technologie in das Smartphone 'iPhone' zu integrieren.
Apple sagte der Japanischen Wirtschaftszeitung, es habe Belege gefunden, die darauf hindeuteten, dass eine kürzlich von OpenAI eingestellte Person vertrauliche Informationen zu unveroffentlichten Technologien und Produkten unrechtmäßig mitgenommen habe. Zum Schutz seines geistigen Eigentums werde man 'alle angemessenen Maßnahmen ergreifen'. Eine Stellungnahme von OpenAI lag zunächst nicht vor.
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