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Israel teilt US-Seite Informationen zu einem Attentatsplan gegen Trump mit

Israel meldet US-Regierung Informationen über iranischen Attentatsplan gegen Trump

Israel übermittelte die Informationen an die US-Regierung

Israel hat diese Woche der US-Regierung Informationen übermittelt, wonach der Iran einen Mordanschlag auf den US-Präsidenten Trump plane. Dies berichteten unter anderem CNN und andere US-Medien am 10. Israel ist mit dem von den USA unterzeichneten Memorandum zur Beendigung der Kämpfe mit dem Iran unzufrieden; in US-Geheimdiensten gibt es zudem auch skeptische Einschätzungen zu Informationen aus Israel.

Die Sorge vor Vergeltung bleibt groß

Der Iran hatte gewarnt, sich für die Tötung des Kommandeurs Soleimani der Revolutionsgarden im Jahr 2020 während Trumps erster Amtszeit zu rächen. Laut CNN rechnen US-Geheimdienste damit, dass aktuelle oder ehemalige hochrangige US-Beamte ins Visier geraten könnten.

Militärischer Schlagabtausch und die Kluft zwischen den USA und dem Iran

Trump sagte am 8. vor Reportern mit Blick auf die iranische Führung: 'Sie versuchen, den Anführer der USA, also mich, aus dem Weg zu räumen. Ich habe es heute Morgen gesehen, und ich stehe auf keiner ihrer (Mord-)Listen.'

Zu den Plänen für ein Attentat auf ihn sagte er weiter: 'Bis jetzt hatte ich wohl etwas Glück, aber das hält vielleicht nicht lange an. Diese Leute sind böse und krank, sie sind wie Krebs.' Er fügte hinzu: 'Wisst ihr, was man tun sollte? Krebs muss frühzeitig entfernt werden.'

Die US-Regierung griff am 7. erneut iranische Militäreinrichtungen an, als Vergeltung für den Angriff Irans auf Handelsschiffe, die in der Straße von Hormus unterwegs waren. Zudem machte sie die im Memorandum zur Beendigung der Kämpfe vorgesehenen Lockerungen der Sanktionen gegen den Iran wieder rückgängig.

Auf die Frage von Reportern am 8., ob die Waffenruhe vorbei und das Memorandum tot sei, antwortete Trump: 'Ich glaube, es ist vorbei.' Auch danach ging der militärische Schlagabtausch weiter, etwa als die Revolutionsgarden des Iran am 9. eine ballistische Rakete auf einen US-Stützpunkt in Jordanien abfeuerten.

CNN berichtete am 10. zudem, dass die Weitergabe der Informationen über einen möglichen Anschlag auf Trump auch darauf abgezielt haben könnte, die Entscheidung zu beeinflussen, ob die militärischen Operationen gegen den Iran ausgeweitet werden sollen.

Unzufriedenheit mit dem Memorandum als Hintergrund

Im Zusammenhang mit dem im Juni von den USA und dem Iran unterzeichneten Memorandum zeigt sich Israel unzufrieden und hält es für pro-iranisch. Da keine Beschränkungen für die Entwicklung iranischer Raketen aufgenommen wurden, ist zudem zwischen Ministerpräsident Netanjahu, der die Angriffe auf den Libanon fortsetzt, wo die pro-iranische Organisation Hisbollah Stützpunkte hat, und Trump ein Zerwürfnis entstanden.

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