Trump sagt, der Waffenstillstand mit dem Iran sei 'beendet' und äußert sich unzufrieden mit den Verhandlungen
Trump erklärt Waffenstillstand für beendet
US-Präsident Donald Trump sagte am 8. August, der Waffenstillstand mit dem Iran sei 'bereits beendet', und äußerte sich unzufrieden über den weiteren Verlauf der Verhandlungen. Mit Äußerungen wie 'Es ist Zeitverschwendung, sich mit Lügnern abzugeben' und 'Sie sind verrückt' verschärfte er seine Kritik an der iranischen Seite.
Verhandlungen durch US-Gegenschlag unklarer
Das US Central Command teilte am 7. August mit, es habe als Vergeltung für Irans Angriff auf ein Handelsschiff in der Straße von Hormus iranische Militäreinrichtungen angegriffen. Der weitere Verlauf der Gespräche auf Grundlage des im Juni von den USA und dem Iran geschlossenen Memorandums zur Beendigung der Kampfhandlungen ist nun noch schwerer einzuschätzen.
Bei NATO-Gespräch deutliche Ablehnung einer Fortsetzung
Bei einem Treffen mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte in der Türkei, wo er sich aufhielt, wurde Trump von Journalisten nach einem Auslaufen des Waffenstillstands oder des Memorandums gefragt. 'Das ist eine sehr interessante Frage für mich. Ich glaube, es ist vorbei. Ich will mit ihnen nichts zu tun haben', sagte er.
Zum Iran sagte er erneut, das Land sei 'verrückt. Es sind brutale und gewalttätige Leute', und behauptete, sie hätten gesagt, sie hätten nie einer Vereinbarung zugestimmt, keine Atomwaffen zu haben, obwohl sie sich eigentlich darauf geeinigt hätten. Die USA und der Iran hatten erklärt, sie wollten die Gespräche nach der Beerdigung des früheren obersten Führers Ali Chamenei wieder aufnehmen. Trump sagte jedoch, man könne zwar reden, er halte es aber für Zeitverschwendung, und signalisierte damit eine ablehnende Haltung gegenüber einer Fortsetzung der Verhandlungen.
Wenn Ihnen dieser Artikel geholfen hat, teilen Sie ihn gerne.