Hitze und Gewitter treffen US-Jubiläumsfeier hart, Evakuierung für Besucher angeordnet
Hitze und Gewitter sorgen für Evakuierungsanordnung am Veranstaltungsort
In Washington, der US-Hauptstadt, die am 4. den 250. Jahrestag der Staatsgründung beging, geriet die Gedenkfeier wegen extremer Hitze und Gewitter erheblich durcheinander. Die Grundsatzrede von US-Präsident Donald Trump verzögerte sich bis kurz vor Mitternacht.
Nach Trumps Angaben versammelten sich in Washington rund 375.000 Menschen. Rund um den Veranstaltungsort im Nationalpark National Mall bildeten sich ab dem frühen Nachmittag lange Schlangen, und bei Temperaturen nahe 40 Grad wurden immer wieder Menschen wegen Hitzschlags ohnmächtig.
Als die Teilnehmer den Veranstaltungsort betraten, wuchs die Sorge vor heftigen Gewittern, und die Organisatoren ordneten die Evakuierung in umliegende Gebäude an. Es gab auch Spekulationen über eine Absage, doch Trump schrieb auf sozialen Medien, man werde sich die 250-Jahr-Feier nicht vom Regen verderben lassen, und setzte die Durchführung durch. Wegen der Überfüllung konnten viele Teilnehmer den Veranstaltungsort bis zum Ende nicht betreten.
Militärflugshow und massives Feuerwerk
Getragen wurde die Feierstimmung von einer seit dem Mittag laufenden Flugschau der US-Streitkräfte. Mit ohrenbetäubendem Lärm flogen die Maschinen über das Zentrum von Washington, darunter auch der Tarnkappenbomber B2, der 2025 Angriffe auf iranische Atomanlagen ausführte.
Mit dem Ende von Trumps Rede begann auch das Feuerwerk, das planmäßig insgesamt auf rund 850.000 Abschüsse hätte kommen sollen. In Washington ist das Feuerwerk zum Unabhängigkeitstag traditionell fester Bestandteil, in diesem Jahr könnte es sich jedoch auf das 40- bis 50-Fache des üblichen Umfangs aufgebläht haben.
Deutlich parteipolitische Zeremonie
Der Unabhängigkeitstag, den frühere Präsidenten oft als Gelegenheit zur nationalen Einigung nutzten, entwickelte sich dieses Mal zu einer stark parteipolitisch geprägten Veranstaltung.
In seiner Rede warb Trump um Unterstützung für ein Wahlgesetz, gegen das die Demokraten vehement Widerstand leisten, und kritisierte mit Blick auf den linken Flügel der Partei unter anderem den Kommunismus.
Am Veranstaltungsort stachen vor allem die roten MAGA-Kappen hervor, ein Symbol der Unterstützung. Im Zentrum von Washington demonstrierten derweil mehrere hundert Menschen gegen Trumps harte Maßnahmen gegen illegale Einwanderung.
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