FIFA setzt Sperre gegen US-Stürmer Balogun aus und kippt Entscheidung
FIFA setzt Sperre gegen US-Stürmer Balogun aus – Vorteil für die USA
Sperre überraschend ausgesetzt
Der Internationale Fußballverband (FIFA) teilte am 5. mit, dass ein US-Spieler, der bei der Fußball-Weltmeisterschaft (WM) in Nord- und Mittelamerika für das nächste Spiel gesperrt gewesen wäre, nun doch eingesetzt werden dürfe. Die Entscheidung fiel zugunsten des Gastgeberlandes USA; US-Präsident Donald Trump äußerte sich in einem Beitrag in sozialen Medien dankbar.
Ein Jahr Bewährungsfrist für Platzverweis
Betroffen ist der US-Stürmer Balogun. Er war im Achtelfinale gegen Bosnien und Herzegowina nach einem Tritt auf den Fuß eines Gegenspielers des Feldes verwiesen worden. Für das nächste Spiel am 6., das Viertelfinalticket gegen Belgien, wäre er automatisch gesperrt gewesen. Die FIFA setzte die Strafe jedoch für ein Jahr zur Bewährung aus.
Trump soll Überprüfung gefordert haben
Trump schrieb am 5. in seinem sozialen Netzwerk: 'Ich danke der FIFA dafür, das Richtige getan und einen großen Unrechtsfall korrigiert zu haben.' Die US-Zeitung New York Times berichtete am selben Tag, Trump habe vor der Entscheidung der FIFA deren Präsidenten Infantino um eine Überprüfung der Strafe gebeten. Demnach habe er am 1., dem Tag des Spiels gegen Bosnien und Herzegowina, telefoniert.
Belgien zeigt sich überrascht
Balogun hatte bis dahin mit drei Treffern die teaminterne Torjägerliste angeführt, sein Ausfall galt als Rückschlag für die USA. Während er nun spielen kann, erklärte der belgische Verband als Gegner am 5. in einer Mitteilung: 'Wir sind sehr überrascht über die Entscheidung der FIFA.'
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