Staatsbegräbnis für verstorbenen Khamenei beginnt in Teheran, Beisetzung am 9. geplant
Trauerfeiern in Teheran beginnen
Das Staatsbegräbnis für den verstorbenen Ali Khamenei, Irans früheren Obersten Führer, der Ende Februar bei einem US-israelischen Angriff ums Leben kam, hat am 4. in der Hauptstadt Teheran begonnen. Bürger in schwarzer Kleidung versammelten sich seit dem frühen Morgen am Ort der Trauerfeier und bekundeten ihre Anteilnahme.
In der Stadt galten seit dem Morgen Verkehrsbeschränkungen, die Straßen rund um den Veranstaltungsort waren mit Teilnehmern überfüllt. Entlang der Straßen wurden kostenlos Mineralwasser, Brot und Poster Khameneis verteilt.
Zeremonie an heiliger Stätte, Beisetzung in der Heimatstadt
In der großen Moschee, in der die Gedenkzeremonie stattfand, drängten sich Bürger mit weißen Blumen, iranischen Flaggen und Porträts Khameneis in den Händen. Am Altar wurden die Särge Khameneis und von Angehörigen aufgebahrt, die bei demselben Angriff ums Leben gekommen waren; die Teilnehmer wiederholten Trauergesänge.
Geplant ist nun, am 7. in Qom im Zentrum des Landes, einer heiligen Stätte des schiitischen Islam, eine Veranstaltung abzuhalten und Khamenei am 9. in seiner Heimatstadt Maschhad im Nordosten, ebenfalls einer heiligen Stätte, beizusetzen.
Auch ausländische Würdenträger nehmen teil
Vor dem Staatsbegräbnis fand am 3. eine Veranstaltung mit eingeladenen ausländischen Würdenträgern statt. Der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrats, Dmitri Medwedew, Pakistans Ministerpräsident Sharif und weitere Teilnehmer bekundeten ihr Beileid. Auf iranischer Seite empfingen Präsident Peseschkian, Parlamentspräsident Ghalibaf und Außenminister Araghchi die Gäste.
Iran hat die USA und Israel gewarnt, während der Zeit des Staatsbegräbnisses keine Angriffe zu verüben. Die US-iranischen Gespräche, bei denen eine Absichtserklärung zur Beendigung der Kämpfe ausgetauscht wurde, dürften nach Khameneis Staatsbegräbnis wieder aufgenommen werden.
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