Ägypten, Argentinien und Kolumbien stehen im Achtelfinale der WM
In der ersten Runde der K.-o.-Phase der WM der drei nord- und mittelamerikanischen Gastgeberländer wurden am 3. Tag (4. Tag japanischer Zeit) in Dallas und anderen Orten Ägypten, Argentinien und Kolumbien für die zweite Runde qualifiziert. Ägypten setzte sich im Elfmeterschießen gegen Australien durch und zog erstmals ins Achtelfinale ein. Argentinien gewann in der Verlängerung gegen das erstmals teilnehmende Kap Verde mit 3:2 und machte einen Schritt in Richtung Titelverteidigung.
Ägypten setzt sich im Elfmeterschießen durch
Ägypten ging in der 13. Minute in Führung, als Ashour eine Flanke von rechts nach einem Freistoß von links an der Strafraumkante per Kopf verwertete. Australien glich in der 55. Minute aus, als eine nach einem Freistoß von links getretene Flanke ein ägyptisches Eigentor auslöste. Beim Stand von 1:1 ging es ins Elfmeterschießen, in dem bei Australien zwei Schützen scheiterten. Ägypten verwandelte alle vier Versuche und sicherte sich den Sieg.
Messi trifft in Serie
Argentinien ging in der 29. Minute in Führung, als Messi auf einen langen Ball aus der eigenen Hälfte reagierte, den Ball vor dem gegnerischen Torhüter ruhig annahm und sofort verwandelte. Kap Verde stellte in der 59. Minute auf 1:1, als D. Duarte über die rechte Seite Raum gewann und aus spitzem Winkel traf. In der Verlängerung legte Argentinien nach einem Eckball erneut vor, doch Kap Verde glich durch einen Distanzschuss von Lopez Cabral wieder aus. In der 111. Minute köpfte Romero eine linke Ecke von Messi zum entscheidenden Treffer ein und beendete damit das hitzige Spiel. Messi traf bei WM-Spielen seit dem vorigen Turnier in acht Partien in Folge und steigerte seine Gesamtbilanz auf 20 Tore.
Kolumbien zieht mit 1:0 weiter
Kolumbien ging in der 14. Minute in Führung, als J. Arias eine Flanke von Suarez verwertete, der bis tief rechts vorgerückt war, und von links einschob. Danach gelang zwar kein weiteres Tor, doch Kolumbien behielt über weite Strecken die Kontrolle. Das defensiv eingestellte Ghana rückte in der zweiten Halbzeit zwar nach vorne, brachte Kolumbiens Tor jedoch nur selten ernsthaft in Gefahr.
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