Chinesische Küstenwache erklärt Patrouillen vor Taiwans Ostküste für routinemäßig
Patrouillen vor Taiwans Ostküste nun Routine
Die chinesische Küstenwache teilte in einer Sprechererklärung vom 4. mit, sie habe rechtliche Vollstreckungspatrouillen in den Gewässern vor der Ostküste Taiwans zur Routine gemacht. Sie beansprucht die Zuständigkeit für das Gebiet und will damit die Vereinbarung zwischen Japan und den Philippinen über den Beginn von Verhandlungen zur Abgrenzung ihrer Seegrenzen kontern.
Patrouillen und Rettungseinsätze seit Juni
In der Erklärung hieß es, Schiffe der Küstenwache führten seit Juni in den betreffenden Gewässern vor Taiwans Ostküste Patrouillen, Rettungseinsätze und weitere Aufgaben durch. Künftig werde man die rechtliche Vollstreckungspatrouille in den unter der eigenen Zuständigkeit stehenden Gewässern weiter verstärken und entschieden die territoriale Souveränität und die maritimen Interessen des Staates verteidigen, hieß es.
Taiwan weist Pekings Anspruch zurück
China, das Taiwan als eigenes Territorium betrachtet, reagierte scharf darauf, dass das Gebiet vor Taiwans Ostküste in die von Japan und den Philippinen verhandelten Seegebiete einbezogen werde und damit Chinas Souveränität verletzt werde. Taiwans Küstenwache erklärte am 4. wiederum, Taiwan sei ein souveräner und unabhängiger Staat, und wies zurück, dass Chinas Zuständigkeit sich auf die Gewässer vor Taiwans Ostküste erstrecke. Zudem teilte sie mit, am selben Tag mehrere Schiffe der chinesischen Küstenwache bestätigt und diese von Patrouillenbooten aus überwacht zu haben.
Mehr als 110 Schiffe entlang der Ersten Inselkette
Wu Chao-hsieh, Generalsekretär des Nationalen Sicherheitsrats Taiwans, schrieb am 4. auf X, dass China entlang der Ersten Inselkette, die sich von Japan bis zu den Philippinen erstreckt, mehr als 110 Schiffe eingesetzt habe, so viele wie nie zuvor.
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