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Yen steigt zeitweise in den 160er Bereich wegen Interventionssorgen und Dollarverkäufen

Yen springt zeitweise in den 160er Bereich, Käufe wegen Interventionssorgen

Yen-Kurs im 160er Bereich wegen Interventionssorgen

Am Devisenmarkt sprang der Yen gegenüber dem Dollar am 2. zeitweise in den 160er Bereich und erreichte 1 Dollar = 160 Yen. Die Marke von 160 Yen wurde damit erstmals seit dem 19. Juni, also seit rund zwei Wochen, wieder erreicht. Vor dem Hintergrund der historischen Yen-Schwäche nahmen die Sorgen vor einer von Regierung und Bank of Japan getragenen Intervention zum Kauf von Yen zu, und Käufe von Yen sowie Verkäufe von Dollar kamen auf.

In Tokio Aufwertung des Yen um mehr als 1 Yen

Am 2. in Tokio wurde der Yen zeitweise bis in die Nähe von 162,60 Yen gehandelt. Das entspricht einer Aufwertung des Yen und einer Abwertung des Dollar um mehr als 1,50 Yen innerhalb eines Tages. Ein Devisenhändler einer inländischen Bank sagte: 'Die Sorge vor einer Intervention der japanischen Regierung und der Bank of Japan hat sich weiter verstärkt.'

Auch Dollarverkäufe nehmen zu

Laut Reuters und anderen Medien sagte ein Vertreter der südkoreanischen Währungsbehörden am 2., man arbeite mit Japan und anderen betroffenen Ländern eng zusammen, um die Stabilität der Wechselkurse zu sichern. Am Markt galt auch diese Äußerung als Faktor, der Käufe von Yen förderte.

Andererseits nahm auch der Druck auf den Dollarverkäufen zu. Der Vorsitzende der US-Notenbank Federal Reserve, Warsh, sagte am 1. bei einer von der Europäischen Zentralbank veranstalteten Veranstaltung: 'Die Risiken durch Inflation nehmen ab' und äußerte damit die Ansicht, dass die Sorgen über einen weiteren Preisanstieg in den vergangenen Wochen nachgelassen hätten.

Am Devisenmarkt hatte bislang der Dollar-Kauf angesichts der robusten US-Konjunktur und der Erwartung weiterer Zinserhöhungen überwogen. Nach Warshs Äußerung setzt nun jedoch eine Gegenbewegung ein.

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