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Wittkoff und Kushner in Doha eingetroffen; Freigabe iranischer Vermögenswerte rückt in den Fokus der Gespräche

US-Sondergesandte treffen in Doha zu Gesprächen über iranische eingefrorene Vermögenswerte ein

Die Lage im Libanon ist das Hauptthema

Der US-Sondergesandte für den Nahen Osten, Witkoff, und Kushner, der Schwiegersohn von Präsident Trump, sind in die Hauptstadt des Vermittlerstaats Katar, Doha, gereist. Dies teilte ein Sprecher des katarischen Außenministeriums am 30. mit. Derzeit sei kein direktes Gespräch zwischen hochrangigen Vertretern der USA und des Iran geplant.

Nach Angaben des Sprechers werden die beiden mit der katarischen Seite über mehrere Themen Meinungen austauschen. Das Hauptthema dürfte die Lage im Libanon sein.

Iran fordert Freigabe von Vermögenswerten

Der Iran dürfte seinerseits ebenfalls mit Katar über die Freigabe eingefrorener Vermögenswerte sprechen. Dies berichtete Reuters unter Berufung auf einen Sprecher des iranischen Außenministeriums. Teheran drängt darauf, die eingefrorenen Gelder rasch freizugeben, um den wirtschaftlichen Wiederaufbau nach dem Krieg zu beschleunigen.

Nach Angaben iranischer Medien erklärte Präsident Peseschkian am 29., von den in Katar eingefrorenen iranischen Vermögenswerten in Höhe von 12 Milliarden Dollar würden 6 Milliarden Dollar freigegeben. Nach Angaben des katarischen Außenministeriums sind diese 6 Milliarden Dollar noch nicht an die iranische Seite überwiesen worden.

In einer zwischen den USA und dem Iran geschlossenen Absichtserklärung ist festgelegt, dass die USA die eingefrorenen Vermögenswerte entsprechend dem Umsetzungsstand auf iranischer Seite in einen 'vollständig nutzbaren' Zustand versetzen. Der Iran fordert seit langem die rasche Freigabe der Vermögenswerte.

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