Serie von Erdbeben im Nordwesten Venezuelas: Zahl der Todesopfer steigt auf 164
Im Nordwesten Venezuelas haben sich am 24. mehrere Erdbeben der Stärke 7 ereignet, die Schäden weiten sich aus. Bislang sind 164 Todesopfer bestätigt, die Zahl der künftigen Opfer könnte auch eine Größenordnung von 10.000 bis 100.000 erreichen. Es wird die Ansicht geäußert, dass der wirtschaftliche Zusammenbruch und die alternde Infrastruktur die Schäden verschärfen.
Das Ausmaß der Schäden
Lokale Medien und soziale Netzwerke zeigten zahlreiche Bilder von Einwohnern, die Gebäude verließen, sowie von Menschen, die aus den Trümmern eingestürzter Gebäude gerettet wurden. Auch in der Hauptstadt Caracas, etwa 150 Kilometer östlich des Epizentrums, kam es zu zahlreichen Einstürzen. Rettungsteams suchen mit Hochdruck nach Überlebenden. Der internationale Flughafen Simón Bolívar wurde durch die Erdbebenschäden geschlossen.
Auch in Regionen außerhalb von Caracas mussten viele Bewohner ins Freie ausweichen. Wegen Kommunikationsstörungen dürfte es weiter schwer sein, Kontakt zu Familienangehörigen und Bekannten zu halten.
Internationale Hilfe und Schadensausblick
US-Außenminister Rubio teilte am 25. mit, er habe mit Venezuelas Übergangspräsident Rodríguez gesprochen. Zur US-Hilfe sagte er, sie werde 'groß angelegt, rasch und wirksam' sein. Zudem seien Such- und Rettungsteams aus Los Angeles und aus dem US-Bundesstaat Virginia entsandt worden.
Rettungskräfte aus Mexiko und El Salvador sind bereits vor Ort, während Deutschland die Entsendung eines Militärflugzeugs vorbereitet. Die Schweiz will Rettungsteams, Rettungshunde und Ausrüstung schicken, auch Spanien und Frankreich boten Unterstützung an. Brasilien, China und Indien signalisierten ebenfalls Hilfsbereitschaft.
Das Beben ereignete sich am 24. gegen 18 Uhr Ortszeit im nordwestlichen Bundesstaat Yaracuy. Rodríguez erklärte im Staatsfernsehen, bislang seien 164 Menschen getötet und mehr als 900 verletzt worden. Der US Geological Survey (USGS) schätzt, dass die Zahl der Todesopfer auf 10.000 bis 100.000 steigen könnte. Die Wahrscheinlichkeit für mehr als 10.000 Tote beziffert die Behörde auf rund 40 Prozent, für mehr als 100.000 auf etwa 30 Prozent.
Venezuela verfügt über eine der größten Erdölreserven der Welt und hatte sich einst als Ölförderland entwickelt. Seit der 1999 begonnenen Amtszeit von Chávez setzte sich jedoch eine staatlich gelenkte Wirtschaftspolitik durch, und unter Präsident Maduro hielten in diesem Jahrzehnt ein drastischer wirtschaftlicher Einbruch und hohe Inflation an. Das Leben der Bevölkerung verschlechterte sich erheblich.
Zu der veralteten Infrastruktur kommt seit Jahren auch eine instabile Stromversorgung. Wiederholte großflächige Stromausfälle, unzureichend funktionierende Wasser- und Gesundheitssysteme sowie chronischer Materialmangel bleiben anhaltende Probleme. Diese Umstände könnten die aktuellen Schäden noch weiter vergrößern.
Nach Angaben von Reuters teilte der US-Ölkonzern Chevron, der in Venezuela tätig ist, am 25. mit, dass er seine Geschäfte im Land wie gewohnt fortsetze und die Sicherheit aller Mitarbeiter bestätigt habe. Auch in Raffinerien und Ölfeldern in der Nähe des Epizentrums seien bislang keine größeren Schäden festgestellt worden.
US-Präsident Trump schrieb in seinem sozialen Netzwerk, die USA seien auf Hilfe vorbereitet und verfügten über den Willen und die Fähigkeit dazu. Zudem habe er alle Regierungsbehörden zu einer raschen Reaktion angewiesen und betont, man werde 'für unsere neuen großen Freunde' eilen.
Gesamtausgabe der Schäden
Lokale Medien und soziale Netzwerke zeigten zahlreiche Bilder von Einwohnern, die Gebäude verließen, sowie von Menschen, die aus den Trümmern eingestürzter Gebäude gerettet wurden. Auch in der Hauptstadt Caracas, etwa 150 Kilometer östlich des Epizentrums, kam es zu zahlreichen Einstürzen. Rettungsteams suchen mit Hochdruck nach Überlebenden. Der internationale Flughafen Simón Bolívar wurde durch die Erdbebenschäden geschlossen.
Auch in Regionen außerhalb von Caracas mussten viele Bewohner ins Freie ausweichen. Wegen Kommunikationsstörungen dürfte es weiter schwer sein, Kontakt zu Familienangehörigen und Bekannten zu halten.
Internationale Hilfe und Schadensausblick
US-Außenminister Rubio teilte am 25. mit, er habe mit Venezuelas Übergangspräsident Rodríguez gesprochen. Zur US-Hilfe sagte er, sie werde 'groß angelegt, rasch und wirksam' sein. Zudem seien Such- und Rettungsteams aus Los Angeles und aus dem US-Bundesstaat Virginia entsandt worden.
Rettungskräfte aus Mexiko und El Salvador sind bereits vor Ort, während Deutschland die Entsendung eines Militärflugzeugs vorbereitet. Die Schweiz will Rettungsteams, Rettungshunde und Ausrüstung schicken, auch Spanien und Frankreich boten Unterstützung an. Brasilien, China und Indien signalisierten ebenfalls Hilfsbereitschaft.
Das Beben ereignete sich am 24. gegen 18 Uhr Ortszeit im nordwestlichen Bundesstaat Yaracuy. Rodríguez erklärte im Staatsfernsehen, bislang seien 164 Menschen getötet und mehr als 900 verletzt worden. Der US Geological Survey (USGS) schätzt, dass die Zahl der Todesopfer auf 10.000 bis 100.000 steigen könnte. Die Wahrscheinlichkeit für mehr als 10.000 Tote beziffert die Behörde auf rund 40 Prozent, für mehr als 100.000 auf etwa 30 Prozent.
Venezuela verfügt über eine der größten Erdölreserven der Welt und hatte sich einst als Ölförderland entwickelt. Seit der 1999 begonnenen Amtszeit von Chávez setzte sich jedoch eine staatlich gelenkte Wirtschaftspolitik durch, und unter Präsident Maduro hielten in diesem Jahrzehnt ein drastischer wirtschaftlicher Einbruch und hohe Inflation an. Das Leben der Bevölkerung verschlechterte sich erheblich.
Zu der veralteten Infrastruktur kommt seit Jahren auch eine instabile Stromversorgung. Wiederholte großflächige Stromausfälle, unzureichend funktionierende Wasser- und Gesundheitssysteme sowie chronischer Materialmangel bleiben anhaltende Probleme. Diese Umstände könnten die aktuellen Schäden noch weiter vergrößern.
Nach Angaben von Reuters teilte der US-Ölkonzern Chevron, der in Venezuela tätig ist, am 25. mit, dass er seine Geschäfte im Land wie gewohnt fortsetze und die Sicherheit aller Mitarbeiter bestätigt habe. Auch in Raffinerien und Ölfeldern in der Nähe des Epizentrums seien bislang keine größeren Schäden festgestellt worden.
US-Präsident Trump schrieb in seinem sozialen Netzwerk, die USA seien auf Hilfe vorbereitet und verfügten über den Willen und die Fähigkeit dazu. Zudem habe er alle Regierungsbehörden zu einer raschen Reaktion angewiesen und betont, man werde 'für unsere neuen großen Freunde' eilen.
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