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Mindestlohn von 1.500 Yen soll so früh wie möglich in der ersten Hälfte der 2030er-Jahre erreicht werden

Premierministerin Takaichi peilt Mindestlohn von 1.500 Yen in der ersten Hälfte der 2030er-Jahre an

Premierministerin Sanae Takaichi erklärte, dass der landesweite Durchschnitts-Mindestlohn von 1.500 Yen 'spätestens so früh wie möglich in der ersten Hälfte der 2030er-Jahre' erreicht werden solle. Vor dem Hintergrund der jüngsten Inflation soll ein Umfeld geschaffen werden, in dem die Löhne nachhaltig steigen können. Dies soll sie bei dem in Kürze einberufenen Japanischen Rat für Wachstumsstrategie erläutern.

Die Ishiba-Regierung hatte das Ziel für die 2020er-Jahre gesetzt

Beim Mindestlohn von 1.500 Yen hatte die Regierung von Shigeru Ishiba das Ziel ausgegeben, dies in den 2020er-Jahren zu erreichen. In den Grundsätzen der Wirtschafts- und Finanzpolitik sowie der Reformen für das Haushaltsjahr 2025, der sogenannten umfassenden Leitlinie, heißt es wörtlich: 'Wir werden unermüdlich daran arbeiten, das hohe Ziel eines landesweiten Durchschnitts von 1.500 Yen in den 2020er-Jahren zu erreichen.' Damit wurde die endgültige Frist für das Erreichen nach hinten verschoben.

Lohnerhöhungen für kleine und mittlere Unternehmen stützen

Die Regierung Takaichi wirbt dafür, die Lohnerhöhung nicht einfach den Unternehmen zu überlassen, sondern ein Umfeld zu schaffen, in dem Löhne kontinuierlich steigen können. Sie will die Weitergabe von Kosten in der öffentlichen Beschaffung konsequent durchsetzen und so Lohnerhöhungen bei kleinen und mittleren Unternehmen unterstützen.

Bei Produktivitätszuwachs 1.513 Yen im Geschäftsjahr 2033

Die Regierung schätzt, dass der Mindestlohn bei anhaltendem Anstieg der Arbeitsproduktivität im Geschäftsjahr 2033 auf 1.513 Yen steigen würde. Zugrunde liegt die Annahme, dass das durchschnittliche Wachstum von 3,82 Prozent in den Geschäftsjahren 2023 und 2024 anhält.

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