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OpenAI will ChatGPT-Anzeigen in Japan einführen

OpenAI will in Japan ChatGPT-Werbung ausspielen, Anzeigen erscheinen im Gespräch

Werbungsausspielung soll in Japan starten

OpenAI wird in Kürze in Japan mit der Ausspielung von Werbung beginnen. In Gesprächen mit der generativen KI ChatGPT sollen Anzeigen angezeigt werden, die für Nutzer von besonderem Interesse sind. Während generative KI zunehmend die Rolle der Suche übernimmt, baut OpenAI auch im Werbemarkt seine Präsenz aus.

Anzeigekriterien und Gebühren

Als Vermittler mit Werbekunden fungieren Dentsu Digital, Hakuhodo DY ONE unter dem Dach von Hakuhodo DY Holdings und CyberAgent. Für den kostenlosen Dienst und den Niedrigpreistarif Go werden mitten im Gespräch Bild- und Textanzeigen eingeblendet; ein Klick führt auf die Website des Werbekunden. Nach Angaben von Beteiligten liegen die Werbepreise in Japan bei rund 5000 Yen pro 1000 Einblendungen.

KI wählt den Ausspielungsort

Da die KI die Anzeigen auf Basis früherer Gespräche und Themen auswählt, können Werbekunden den Zeitpunkt der Schaltung nicht festlegen. Aus Informationen, die die Privatsphäre berühren, etwa zur Gesundheit der Nutzer, sollen keine Rückschlüsse gezogen werden; zudem sollen keine politischen Inhalte oder staatlich regulierten Inhalte angezeigt werden. Gefragt sind Werbekonzepte, die die Entscheidungen der KI berücksichtigen.

Frühere Einführung und Schritte der Konkurrenz

OpenAI hatte in den USA im Februar in einigen Tarifen Werbung testweise eingeführt. Der Einzelhandelsriese Target, die Designsoftware von Adobe und Mazda haben ihre Teilnahme an den Tests angekündigt. Auf das Jahr hochgerechnet erreichten die Werbeerlöse aus sechs Wochen Testbetrieb mehr als 100 Millionen Dollar, das entspricht rund 16 Milliarden Yen.

Der Dienst wird derzeit auch in Großbritannien, Australien, Neuseeland und Kanada angeboten. Im Mai machte OpenAI eine Ausweitung des Testangebots auf Japan und Südkorea bekannt. Google will im interaktiven Suchdienst AI Mode in Kürze mit der Schaltung von Werbung beginnen, und Amazon.com hat in den USA ebenfalls Werbefunktionen in einen KI-Chat für die Produktsuche integriert.

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