Nikkei steigt vierte Sitzung in Folge und nähert sich erstmals 70.000 Punkten dank KI und Halbleitern
Nikkei steigt vierte Sitzung in Folge
Am 16. an der Tokioter Börse legte der Nikkei-Index zum vierten Mal in Folge zu. Der Schlusskurs lag 87 Yen beziehungsweise 0,1% höher als am Vortag bei 69.404 Yen. Damit markierte der Index erneut ein Rekordhoch; im Handelsverlauf wurde erstmals die Marke von 70.000 Yen erreicht, ehe Gewinnmitnahmen den Anstieg bremsten.
Käufe nehmen nach Sitzung der Bank of Japan zu
Die Bank of Japan erhöhte auf ihrer bis zum 16. andauernden Sitzung den Leitzins auf 1,0%. Das Ergebnis entsprach den Markterwartungen, woraufhin nach der Ankündigung aus Erleichterung verstärkt gekauft wurde. Der Nikkei stieg zwischenzeitlich um 703 Yen auf 70.020 Yen.
Kapital fließt in KI und Halbleiter
Nach den Kursgewinnen an der Wall Street am Vortag setzten sich auch in Japan Käufe in Titeln rund um Künstliche Intelligenz (KI) und Halbleiter fort. Am US-Markt vom 15. legte der Philadelphia Semiconductor Index (SOX) um 5,4% zu und erreichte ein Rekordhoch. Der Nasdaq Composite stieg ebenfalls um 3% und verzeichnete damit den kräftigsten Anstieg seit Ende März.
Auch die Lage zwischen den USA und Iran stützt
Nachdem sich die USA und der Iran auf ein Memorandum zur Beendigung der Kämpfe geeinigt hatten, nahm die Risikobereitschaft der Anleger zu. Auch die Äußerung von US-Präsident Donald Trump zur Straße von Hormus, sie sei bereits teilweise geöffnet, belastete den Ölmarkt, der nachgab. Yugo Tsuboi, Chefstratege für japanische und US-Aktien bei Daiwa Securities, sagte, die Veröffentlichung der Ergebnisse für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2026 könne der nächste Wendepunkt werden. Am Tokioter Markt wurden am 16. unter anderem Kioxia Holdings, Advantest, Furukawa und Murata Manufacturing gekauft.
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