SpaceX erreicht Marktkapitalisierung von 405 Billionen Yen; Käufe von Privatanlegern treiben Aktie
SpaceX-Aktie setzt nach Börsengang zugelegt fort
Die Aktie des US-Raumfahrtunternehmens SpaceX, das am 12. neu an die Börse ging, schloss am 15. mit einem Plus von 20 % gegenüber dem Vorwochenende bei 192 Dollar 50 Cent. Die Marktkapitalisierung überschritt in Yen umgerechnet 400 Billionen Yen und erreichte laut QUICK und FactSet auf Schlusskursbasis rund 2,53 Billionen Dollar (etwa 405 Billionen Yen). Im weltweiten Ranking börsennotierter Unternehmen lag das Unternehmen damit auf Platz 6 hinter Amazon.com aus den USA.
Käufe von Privatanlegern treiben Kursanstieg
Das Plus weitete sich kurz vor Handelsschluss aus. Angetrieben wurde der Kursanstieg durch Mittelzuflüsse von Privatanlegern, die auf das Wachstum des Unternehmens setzen. SpaceX teilte am 15. mit, rund 83 Millionen neue Aktien ausgegeben zu haben. Wegen der starken Nachfrage beim Börsengang (IPO) übte die begleitende Investmentbank die Mehrzuteilungsoption aus, wodurch sich das Emissionsvolumen auf insgesamt 85,7 Milliarden Dollar erhöhte.
Rund 20 % Anstieg in zwei Handelstagen
Bereits am ersten Handelstag am 12. hatte SpaceX mit einem Schlusskurs 19 % über dem Ausgabepreis von 135 Dollar geschlossen. Damit summierte sich der Anstieg an zwei aufeinanderfolgenden Handelstagen auf rund 20 %, wobei Privatanleger den Kurs nach oben trieben. Die US-Analysefirma Vand Research schrieb in einem Bericht vom 15. dass SpaceX derzeit 'die einzige Aktie ist, auf die Privatanleger achten'. Nach Angaben des Unternehmens entfielen mehr als 70 % der Netto-Käufe in US-Aktien am 15. auf SpaceX.
Auch Sorgen vor Gewinnmitnahmen
Der große US-ETF-Anbieter ProShares brachte umgehend einen ETF auf den Markt, der so konstruiert ist, dass er das Doppelte der täglichen Kursbewegung von SpaceX abbildet. Das Produkt könnte die Nachfrage von Privatanlegern anziehen, die Titel mit geringen Kursschwankungen bevorzugen, und über den ETF-Kanal zu einem weiteren Kursanstieg beitragen.
Wie lange die Käufe anhalten, ist jedoch schwer abzuschätzen. Privatanleger, die im IPO zum Ausgabepreis von 135 Dollar zugegriffen haben, haben angesichts der jüngsten Kursgewinne einen Anreiz, Gewinne mitzunehmen. Fidelity Investments teilte Kunden mit, dass der Verkauf von IPO-Titeln innerhalb von 15 Tagen nach dem Börsengang dazu führen könnte, dass künftige IPO-Zuteilungen verweigert werden. Wenn diese Beschränkung um den 29. herum entfällt, könnte es auch zu größeren Verkäufen kommen.
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