Erdbeben mit Epizentrum im Süden von Ibaraki, in Nord-Saitama und Süd-Gunma Intensität 5 schwach
Am 16. gegen 19:46 Uhr ereignete sich ein Erdbeben mit Epizentrum im Süden der Präfektur Ibaraki. In Nord-Saitama und Süd-Gunma wurde eine maximale seismische Intensität von 5 schwach registriert. Nach Angaben der Japanischen Wetterbehörde lag die Herdtiefe bei rund 50 Kilometern, die Stärke des Bebens wird auf Magnitude 5,5 geschätzt. Eine Tsunami-Gefahr besteht nicht.
Auswirkungen auf Verkehr und Atomkraftwerke
Nach Angaben von Japan Atomic Power wurde am Kernkraftwerk Tokai 2 (Ort Tokai in der Präfektur Ibaraki) keine Auffälligkeit festgestellt. JR East teilte mit, den Betrieb der Joetsu-Shinkansen und Hokuriku-Shinkansen vorübergehend ausgesetzt zu haben.
Seismische Intensität an verschiedenen Orten
Die Regierung richtete nach dem Erdbeben im Krisenmanagementzentrum im Amtssitz des Premierministers eine Informationsverbindungsstelle ein.
Die Intensität 5 schwach wurde in Ota und Chiyoda in der Präfektur Gunma sowie in Kazo, Honjo und Misato in der Präfektur Saitama beobachtet. Intensität 4 wurde unter anderem in Kiryu, Maebashi und Isesaki in der Präfektur Gunma, in Saitama, Tsuchiura und Mito in der Präfektur Ibaraki, in Utsunomiya sowie im Bezirk Kanagawa in Yokohama gemessen. Intensität 3 wurde unter anderem im Chiyoda-Bezirk in Tokio, in Kofu und in Suwa in der Präfektur Nagano beobachtet.
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