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Abkommen zur Beendigung der Kämpfe mit dem Iran soll am 14. unterzeichnet werden, schreibt Trump

Trump schreibt, er werde am 14. ein Abkommen zur Beendigung der Kämpfe mit dem Iran unterzeichnen

US-Präsident Donald Trump schrieb in den sozialen Medien, er werde am 14. ein Abkommen zur Beendigung der Kämpfe mit dem Iran unterzeichnen. Er bekräftigte erneut, dass der Iran keine Atomwaffen besitzen werde, und sagte, die Straße von Hormus werde unmittelbar nach der Unterzeichnung 'für alle offen sein'.

Pakistan bereitet elektronische Unterzeichnung vor

Zuvor hatte auch Pakistans Ministerpräsident Shehbaz Sharif in den sozialen Medien geschrieben, es sei zu erwarten, dass die USA und der Iran sich binnen 24 Stunden einigen würden. Er erklärte, das Vermittlerland Pakistan bereite die elektronische Unterzeichnung des Abkommens vor, und technische Gespräche würden in der kommenden Woche fortgesetzt.

Beim Atomstreit bleiben die Differenzen bestehen

Nach Angaben iranischer Medien sagte der Sprecher des iranischen Außenministeriums am 13., er glaube nicht, dass am 14. unterzeichnet werde. Eine Unterzeichnung innerhalb weniger Tage sei jedoch möglich.

Trump schrieb zudem, das mit dem Iran zu schließende Abkommen stehe 'im völligen Gegensatz zum Atomabkommen aus der Zeit der Obama-Regierung'. Der Iran strebe nicht länger nach Atomwaffen, und das angereicherte Uran werde von den USA 'zum geeigneten Zeitpunkt' zurückgeholt und verdünnt, erklärte er. Zudem gebe es keinerlei Geldtransfers.

Er sagte ferner, 'wir haben die ultimative Option, hoffen aber, sie nie wieder einsetzen zu müssen', und deutete damit erneute Angriffe an, falls das Abkommen nicht rasch umgesetzt werde. Ein hochrangiger US-Regierungsvertreter nannte am 12. als Inhalt des Entwurfs die sofortige Öffnung der Straße von Hormus sowie die Aufhebung der Seeblockade durch das US-Militär; außerdem seien die Aufgabe des Nuklearprogramms und der Verzicht auf angereichertes Uran enthalten. Nach der Unterzeichnung solle eine 60-tägige Verhandlungsphase folgen, in der die Gespräche über die verbleibenden Streitpunkte fortgesetzt würden.

Irans Außenminister Abbas Araghtschi sagte dagegen am Abend des 12. in einer Fernsehsendung, das Abkommen sei in zwei Phasen unterteilt, und die Atomfrage werde in der ersten Phase nicht erörtert. In der Straße von Hormus solle eine 'Servicegebühr' erhoben und die Route gemeinsam mit Oman verwaltet werden, sagte er. Dies berichteten lokale Medien.

Pakistan und Katar als Vermittler

Der militärische Konflikt zwischen den USA und dem Iran begann am 28. Februar. Die USA stellten die Verhinderung eines iranischen Atomwaffenbesitzes in den Vordergrund und töteten bei einem großangelegten Luftangriff den damaligen iranischen obersten Führer Ali Chamenei. Der Iran blockierte die Straße von Hormus faktisch, wodurch der Verkehr in dieser für den Öltransport zentralen Wasserstraße ins Stocken geriet.

Bei den Verhandlungen zur Beendigung der Kämpfe übernahmen Pakistan, Katar und die Türkei die Vermittlerrolle. In Pakistan führten US-Vizepräsident Vance und Irans Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf am 11. und 12. April in der Hauptstadt Islamabad direkte Gespräche über ein dauerhaftes Ende der Kämpfe. Die Differenzen über das Atomprogramm und andere Fragen konnten jedoch nicht überbrückt werden, und die Gespräche scheiterten. Auch danach suchte Pakistan weiter nach direkten Gesprächen zwischen beiden Seiten und setzte seine Bemühungen für einen Waffenstillstand fort.

Hintergrund der pakistanischen Vermittlung zwischen den USA und dem Iran ist die Einschätzung, dass eine Ausweitung der militärischen Konflikte im Nahen Osten auch erhebliche Folgen für das eigene Land hätte. Pakistan hat mit Saudi-Arabien, das den USA nahesteht, ein gegenseitiges Verteidigungsabkommen geschlossen und könnte im Falle einer Eskalation der Spannungen zwischen Iran und Saudi-Arabien gezwungen sein, sich auf die Seite Riad zu stellen. Zudem bestehen Spannungen mit Afghanistan, und es gibt die Sorge, in die ethnisch und konfessionell geprägten Konflikte im Nahen Osten hineingezogen zu werden.

Auch das Verhältnis zu Trump spielt eine große Rolle. Munir, der Oberbefehlshaber der pakistanischen Armee, gilt als Trumps 'Liebling' und wurde 2025 ins Weiße Haus eingeladen. Pakistan entsandte Munir Ende Mai in die iranische Hauptstadt Teheran und arbeitete an der Koordinierung weiter.

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