Trump warnt vor sofortiger Reaktion, falls Iran US-Soldaten tötet
US-Präsident Trump sagte am 4. Tag, dass er 'sofort handeln' werde, falls der Iran US-Soldaten töte. Auf die Frage von Journalisten, ob die Tötung von US-Soldaten eine 'rote Linie' für die Wiederaufnahme der Kämpfe wäre, antwortete er: 'Das wäre Grund genug.'
Nuklearverhandlungen und die Frage der Meerenge bleiben im Fokus
Die Vereinigten Staaten und der Iran setzen ihre Gespräche über ein Ende der Kämpfe fort, doch die Differenzen über das Atomprogramm und die Straße von Hormus sind nicht überbrückt. Zwar einigten sich beide Seiten auf eine vorübergehende Waffenruhe, doch im Golf von Oman und anderswo dauern sporadische militärische Zusammenstöße an. Die Sorge, dass ein Schlagabtausch zu einer groß angelegten Wiederaufnahme der Kämpfe führen könnte, bleibt groß.
Als Selbstverteidigung erklärt, Bedingungen für Verhandlungen mit Iran
US-Außenminister Rubio erklärte, die Angriffe seien ausschließlich defensiver Natur. Auch die Trump-Regierung will eine umfassende Wiederaufnahme der Kämpfe mit dem Iran nach Möglichkeit vermeiden.
Trump wiederholte mit Blick auf die Gespräche über ein Ende der Kämpfe seine bisherige Linie: 'Sie dürfen keine Atomwaffen besitzen. Die Straße von Hormus muss unverzüglich geöffnet werden.' Zu einer Bodenoperation zur Sicherung von angereichertem Uran sagte er, man habe dies 'in Erwägung gezogen', zugleich wies er darauf hin, dass durch iranische Angriffe Opfer entstehen könnten. Er sagte auch, dies sei 'kein Fall wie in Venezuela', und machte damit deutlich, dass die Lage komplexer sei als die Militäroperation in Venezuela, bei der Präsident Maduro festgenommen wurde.
Zum iranischen Obersten Führer Mojtaba Khamenei sagte er: 'Ich möchte ihn nicht treffen, aber falls es dazu kommt, wäre es mir eine Ehre.' Zudem fügte er hinzu: 'Ich bin wahrscheinlich nicht beliebt.'
Trump setzt auch Kuba unter Druck
Derweil deutete Trump mit Blick auf Kuba, das den militärischen Druck und die Sanktionen verschärft, mögliche Maßnahmen nach einem Ende der Kämpfe mit dem Iran an. 'Ich kümmere mich erst um den Iran, und wenn das erledigt ist, mache ich auf dem Rückweg einen kleinen Zwischenstopp. Ich werde mich darum kümmern', sagte er.
Ob damit militärische Aktionen gemeint sind, ist unklar. Trump sagte außerdem, Kuba sei 'ein gescheiterter Staat' und 'bereits zusammengebrochen', und verschärfte damit den Druck auf die Regierung. 'Dieses Regime ist äußerst verkommen. Früher kam viel Geld aus Venezuela, jetzt kommt überhaupt nichts mehr', behauptete er.
Über die Menschen in Kuba sagte er, sie seien 'energiegeladen und unternehmerisch', und betonte: 'Wir werden uns gut um sie kümmern.' Er fügte hinzu, er habe 'einige sehr gute Pläne'. Das US-Finanzministerium kündigte am 4. Tag Sanktionen gegen Kubas Präsidenten Díaz-Canel und weitere Personen an.
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