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Tokio-Aktien weiter schwach, Nikkei im Bereich von 66.200 Punkten – Halbleiterwerte belasten

Nikkei weiter im Minus, Rückgang über 1.200 Yen – Halbleiter-Schwäche und Nahost-Sorgen drücken

Verkäufe bei Halbleiterwerten setzen früh ein

Am Börsenstart des Vormittags am 5. in Tokio eröffnete der Nikkei-Durchschnitt weiter im Minus. Er senkte sein Niveau auf den Bereich von 66.200 Punkten; zeitweise weitete sich das Minus gegenüber dem Vortag auf mehr als 1.200 Yen aus. Nach den Kursverlusten bei Halbleiterwerten an der US-Börse vom Vortag griffen in Tokio ebenfalls Verkäufe bei den Schwergewichten um sich.

Anspannung wegen der Lage im Nahen Osten hält an

An der US-Börse am 4. brach der US-Halbleiterkonzern Broadcom ein, der am Vortag seine Quartalszahlen veröffentlicht hatte. Auch der Philadelphia Semiconductor Index (SOX), der aus wichtigen Halbleiterwerten besteht, schloss mit einem Rückgang von gut 2 Prozent. In Tokio belasteten Verkäufe unter anderem bei Tokyo Electron und Advantest den Nikkei-Durchschnitt nach unten.

Im Zusammenhang mit der Mitteilung des US-Außenministeriums, wonach Israel und der Libanon sich auf die Umsetzung einer Waffenruhe geeinigt hätten, sagte der Führer der proiranischen libanesischen Organisation Hisbollah, Scheich Kassem, am 4., man werde 'den Widerstand fortsetzen', solange die israelischen Streitkräfte im Süden des Libanon stationiert blieben. Zudem wurde berichtet, Israels Verteidigungsminister Katz habe die Absicht erkennen lassen, die Angriffe auf den Libanon vorerst fortzusetzen. Die Sorge, dass die Gespräche über ein Ende der Kämpfe zwischen den USA und dem Iran ins Stocken geraten könnten, belastete den Markt.

Der Tokyo Stock Price Index (TOPIX) startete zunächst mit einer Erholung, drehte dann jedoch zeitweise ins Minus. Bei den Einzeltiteln gaben Ibiden, Fanuc und Fujikura nach. Dagegen legten Recruit, Trend und Konami G zu.

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