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Bitcoin fällt wegen Zinsanstieg und Unternehmensverkäufen unter 60.000 Dollar

Bitcoin fällt auf über 59.000 Dollar wegen Zinsen und Verkaufsängsten

Bitcoin setzt seinen Rückgang fort

Der Preis der führenden Kryptowährung Bitcoin fiel am 5. auf den unteren Bereich von 59.000 Dollar je Bitcoin. Damit rutschte die Digitalwährung erstmals seit Oktober 2024 und zum ersten Mal seit rund 1 Jahr und 8 Monaten unter 60.000 Dollar und fiel in eine Schwächezone. Neben dem Abfluss von Kapital aus Risikowerten infolge steigender Zinsen nach robusten Konjunkturdaten belasteten auch Teilverkäufe von gehaltenen Bitcoin durch US-Unternehmen den Markt.

Steigende Zinsen belasten

Nach Angaben von LSEG lag der Bitcoin-Preis am 5. gegen 16 Uhr US-Ostküstenzeit im Bereich von 60.000 Dollar und damit rund 5% unter dem Stand von 24 Stunden zuvor. Ende Mai hatte er noch über 73.000 Dollar gelegen, ist seit dem im Oktober 2025 erreichten Rekordhoch im Bereich von 126.000 Dollar aber auf weniger als die Hälfte gefallen.

In den am 5. vom US-Arbeitsministerium veröffentlichten Arbeitsmarktdaten für Mai übertraf die Zahl der Beschäftigten die Markterwartungen deutlich. Daraufhin verstärkte sich die Ansicht, dass die US-Notenbank Fed zur Eindämmung der Inflation noch in diesem Jahr die Zinsen anheben könnte. Steigende US-Zinsen drücken die Anleihekurse und belasten insgesamt Risikoanlagen.

Verkaufsängste setzen den Markt unter Druck

Bitcoin ist seit Anfang Juni stark gefallen. Aus einem am 1. bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereichten Dokument ging hervor, dass das US-Unternehmen Strategy Ende Mai Bitcoin im Gegenwert von 2,5 Millionen Dollar verkauft hatte. Gemessen am gesamten Bestand ist das nur ein sehr kleiner Betrag, doch die Sorge wuchs, dass anhaltende Verkäufe großer Anleger das Verhältnis von Angebot und Nachfrage verschlechtern könnten. Nach der Veröffentlichung der Unterlagen nahm der Verkaufsdruck weiter zu.

In der kommenden Woche steht der Börsengang des US-Weltraumunternehmens SpaceX an. Das Emissionsvolumen dürfte ein Rekordniveau erreichen. Zudem gibt es die Ansicht, dass Investoren zur Sicherung von Liquidität Vermögenswerte wie Bitcoin verkaufen.

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