Umbenennung des Kennedy Centers für ungültig erklärt, US-Gericht ordnet Entfernen der Schilder an
Ein Bundesgericht in Washington hat am 29. angeordnet, den Namen von Präsident Trump vom Kennedy Center zu entfernen, da es bei dem Verfahren des Verwaltungsrats der Kultur- und Veranstaltungsstätte, den Namen in 'Trump-Kennedy-Center' zu ändern, Probleme gegeben habe. Die Richterin bzw. der Richter sagte, der Verwaltungsrat habe nicht die Befugnis, die Umbenennung eigenmächtig zu beschließen, und fügte hinzu: 'Nur der Kongress kann das ändern.'
Entfernung von Schildern und offiziellen Unterlagen angeordnet
Die Richterin bzw. der Richter des Bundesgerichts wies die Trump-Regierung an, alle Schilder mit dem Namen von Trump zu entfernen und die Bezeichnung 'Trump-Kennedy-Center' aus den offiziellen Unterlagen zu streichen.
Trump reagiert auf X mit Kritik
Trump, der den Vorsitz im Verwaltungsrat des Kennedy Centers innehat, schrieb am 29. auf einer Social-Media-Plattform über den Richter: 'Schämen Sie sich', und reagierte damit scharf. Er erklärte, wenn die Einrichtung nicht nach seinen Vorstellungen betrieben werden könne, könne er 'nicht beteiligt sein', und teilte mit, er habe angewiesen, die Verantwortung für Betrieb und Instandhaltung auf den Kongress zu übertragen.
Umbenennung im vergangenen Dezember einstimmig beschlossen
Der von Trump mit Vertrauten besetzte Verwaltungsrat hatte die Umbenennung im vergangenen Dezember 'einstimmig' beschlossen. Die demokratische Abgeordnete Betty hatte in demselben Monat Klage eingereicht, weil der Verwaltungsrat seine rechtlichen Befugnisse überschritten habe.
Kultureinrichtung seit 1971
Das Kennedy Center wurde 1971 als Einrichtung zum Gedenken an den ermordeten Präsidenten Kennedy eröffnet. Mit Aufführungen von Oper über Tanz hat es die Kultur und Kunst im In- und Ausland geprägt. Als Reaktion auf die Umbenennung sagen Musiker und andere zunehmend Auftritte und Engagements ab.
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