26 einhalb Jahre Aktivität enden: Arashi gibt Abschiedskonzert im Tokyo Dome
26 einhalb Jahre Weg werden abgeschlossen
Arashi hat am 31. im Tokyo Dome im Tokioter Bezirk Bunkyo ein Konzert gegeben und damit seine 26 einhalb Jahre währende Tätigkeit beendet. Es war der letzte Tag der Tour mit insgesamt 15 Auftritten in fünf Städten landesweit seit März, und die Mitglieder dankten jeweils dem Publikum. Sho Sakurai (44) sagte: 'Wir werden jeweils unseren eigenen Weg gehen. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns auch weiterhin warmherzig begleiten würden.'
Alle 33 Lieder präsentiert
Das Konzert dauerte rund dreieinhalb Stunden, in denen insgesamt 33 Songs, darunter 'Happiness' und 'Monster', dargeboten wurden. Satoshi Ohno (45) war zu Tränen gerührt und sagte: 'Vielen Dank, dass Sie uns 26 einhalb Jahre lang unterstützt haben.' Zu den Mitgliedern gehören außerdem Masaki Aiba (43), Jun Matsumoto (42) und Kazuya Ninomiya (42).
Präsenz an Meilensteinen
Arashi debütierte im November 1999 auf CD und sammelte mit Hit-Songs eine landesweite Popularität. Auch eine Varieté-Sendung unter dem Namen der Gruppe fand große Unterstützung, und die Mitglieder waren zudem in Dramen und Filmen präsent. Seit 2009 trat die Gruppe 12 Jahre in Folge beim NHK-Kohaku-Uta-Gassen auf und übernahm als Gruppe erstmals in der Geschichte die Moderation.
2015 veranstaltete die Gruppe in der Präfektur Miyagi an vier Tagen ein Benefizkonzert zur Unterstützung des Wiederaufbaus nach dem schweren Erdbeben in Ostjapan. 2019 sang sie bei der Feier zur Krönung von Kaiser Naruhito im Rahmen der Festveranstaltung 'Kokumin Saiten' ein Huldigungsstück. Auf Wunsch von Ohno, der 'ein freies Leben führen möchte', setzte die Gruppe ihre Aktivitäten Ende 2020 aus. Im vergangenen Mai kündigte sie an, die letzte Tour im Frühjahr 2026 abzuhalten und damit ihre Tätigkeit zu beenden.
Auch der Alt-Johnny's-Skandal belastete die Gruppe
Die frühere Johnny's-Agentur, bei der die Gruppe unter Vertrag stand, erkannte 2023 die sexuellen Übergriffe ihres Gründers und früheren Präsidenten Johnny Kitagawa (gestorben 2019) an Minderjährige als Tatsache an und entschuldigte sich dafür. Der Vorfall löste in der Gesellschaft großes Erschrecken aus.
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