Reihenweise Absagen bei US-Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag - Trump attackiert Künstler
Bei dem im Rahmen der Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der US-Gründung geplanten Konzert 'Freedom 250' sagen immer mehr Künstler ihre Auftritte ab. Es gibt Erklärungen, wonach es Missverständnisse über die politische Einordnung gegeben habe. Präsident Trump kritisierte die Künstler am 30. auf Social Media scharf.
Veranstaltungsort ist die National Mall
Das Konzert soll vom 25. Juni bis 10. Juli auf der National Mall in Washington stattfinden, der Grünanlage vor dem Kapitol in der Hauptstadt. Für die erste Runde waren Auftritte von neun Acts bekanntgegeben worden, darunter die beliebte Country-Sängerin Martina McBride.
Absagen nehmen zu
Einer der Künstler, der Rapper Young MC, schrieb auf Instagram, er sei nicht darüber informiert worden, dass die Veranstaltung einen politischen Bezug habe. Die Veranstalter betonten zwar ihre überparteiliche Ausrichtung, verwiesen aber zugleich darauf, dass berichtet werde, es handele sich um eine von Trump unterstützte Veranstaltung.
Auch die Funkband Commodores sagte ihren Auftritt ab, mit der Begründung, man habe nicht vor, mit einer bestimmten Partei zusammenzuarbeiten. Mehr als die Hälfte der Beteiligten hat ihre Absage erklärt, darunter auch Brett Michaels von der Rockband Poison.
Trump reagiert auf Social Media
Trump bezeichnete die Künstler auf Social Media als 'drittklassige Künstler', die hohe Gagen erhielten. Zudem schrieb er, er ziehe ohne Gitarre mehr Publikum an als Elvis Presley in dessen Glanzzeiten und werde als der beste Präsident der Geschichte angesehen; stattdessen werde er die Rede halten.
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