JAL-Flug Hiroshima-Haneda wegen Alkohol bei Flugbegleiterin um 40 Minuten verspätet
Vor dem Dienst entdeckt
Japan Airlines (JAL) teilte am 27. mit, dass der Abflug eines Fluges sich verzögert habe, weil kurz vor dem Start übermäßiger Alkoholkonsum einer Flugbegleiterin (CA) festgestellt worden sei und die Beschaffung einer Ersatzkraft Zeit in Anspruch genommen habe.
Flug am Morgen des 23. ab Hiroshima
Betroffen war ein Flug, der am Morgen des 23. vom Flughafen Hiroshima startete und am Flughafen Haneda ankam. Eine weibliche Flugbegleiterin in ihren 50ern, die als 'Chief Purser' die örtliche Verantwortung trug, hatte am Vorabend mit einer weiblichen Flugbegleiterin in ihren 30ern, die für diesen Flug vorgesehen gewesen war, in der Lounge des Hotels am Aufenthaltsort Alkohol getrunken. Bei einem frühen Test vor dem Dienst wurde bei der Flugbegleiterin in ihren 50ern Alkohol festgestellt.
Verstoß gegen Betriebsregelwerk festgestellt
Die Flugbegleiterin in ihren 30ern hatte den Dienst wegen gesundheitlicher Beschwerden bereits vor dem Test niedergelegt. Der Flug verspätete sich sowohl beim Abflug als auch bei der Ankunft um rund 40 Minuten. Später stellte sich heraus, dass die in den auf dem Luftverkehrsgesetz basierenden Betriebsregeln festgelegte Vorgabe nicht eingehalten worden war, wonach ab 12 Stunden vor dem Zeitpunkt, zu dem man sich zur Dienstleistung an dem vorgesehenen Ort melden muss, kein Alkohol getrunken werden darf.
JAL von Alkoholvorfällen erneut betroffen
Auch im August 2025 war bei JAL bekannt geworden, dass ein Kapitän auf internationalen Linien entgegen den internen Vorschriften am Aufenthaltsort Alkohol getrunken hatte; mehrere Flüge hatten sich daraufhin verspätet. Damit reißen die alkoholbezogenen Zwischenfälle unter den fliegenden Besatzungsmitgliedern nicht ab.
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